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Termine für
2019
Januar 2019
  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Die Legende vom "Spartakusaufstand"

    Vortrag/Diskussion mit Dr. Jörn Schütrumpf, Historiker bei der RLS und Herausgeber von "Spartakusaufstand. Der unterschlagene Bericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin"

    Im Januar 1919 greifen revolutionäre Arbeiter in Berlin zu den Waffen. Der vom linken Flügel der Berliner USPD getragene Aufstand wurde von Anfang an der gerade gebildeten KPD zugeschrieben. Sie war für derlei Aktionen allerdings viel zu schwach. Die KPD hatte im Januar 1919 in Berlin etwa 300 Anhänger, die USPD 200.000. Gleichwohl hält sich bis heute die Legende vom Spartakusaufstand. Zu ganz anderen Ergebnissen kam der Untersuchungsausschuss der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin in seinem Abschlussbericht vom 9. Februar 1921. In der Forschung nicht beachtet, wird der Bericht hier erstmals vollständig der Öffentlichkeit bekannt gemacht und seine Geschichte erzählt. Der Reprint des Untersuchungsberichts umfasst den amtlichen Bericht, den Niederschriften- und Urkundenband und die Anlage zum Urkundenband.

    Dr. Jörn Schütrumpf stellt die Ergebnisse seiner Forschungen zur Legende vom "Spartakusaufstand" in dieser Veranstaltung vor.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jazzclub Jam Session mit der Stuttgart Connection

    Wie in den letzten Jahren spielt die „Connection“ die Auftaktsession im neuen Jahr: Martin Trostel (p), Jakob Obleser (b) und Ferenc Mehl (dr) eröffnen den Abend und laden anschließend ein zum gemeinsamen Jammen.

    Eintritt frei!

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Tal Arditi Trio - CD Release „Portrait“

    Recognized as a young guitar prodigy, Tal started to study at Rimon Music University when he was only 16. At the age of 18, he graduated with a Jazz Diploma, and decided to move to Berlin. There he quickly became one of the most wanted players in the local and international Jazz scene, and started to play regularly in clubs and festivals all over Europe such as „Umbria Jazz“, „Xjazz“ and „Red Sea Jazz“. He was a finalist in the „Conad Jazz Competition“ and was invited to participate in the prestigious „Betty Carter Jazz Ahead“ in Washington DC. In 2018 Tal recorded his debut „Portrait - Live @ A-Trane Jazz Club“. The album is a portrait of the young guitarists’ life up to that point and includes 8 original compositions. The album has been released end of 2018 as CD and a limited vinyl edition. Despite his young age, Tal’s playing is described as a unique and intimate with a wide range of technical and harmonic knowledge and a clear, yet full and strong sound on his instrument.  „Tal Arditi is considered one of the most important discoveries of the year“ („LP Online Magazine“). „Strong first release from Tal. One to watch!“ („Wulf’s Music Blog“)

    Tal Arditi (git)
    Ilya Alabuzhev (b)
    Marton Juhasz (dr)

    Eintritt: 12 €, Schüler, Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Roter Tresen

    Jugendliche im antifaschistischen Widerstand: Hans Gasparitsch und die Gruppe G

    Hans Gasparitsch gehörte als Jugendlicher der Stuttgarter Widerstandsgruppe G an. Zehn Jahre, seine ganze Jugendzeit, verbrachte er in Gefängnissen und Konzentrationslagern. Nach 1945 gründete er zusammen mit anderen ehemaligen Verfolgten und Widerstandskämpfern die VV-BdA. Er konnte sich seine Menschlichkeit bewahren,  blieb zeitlebens Kommunist und engagierte sich bis zuletzt gegen Faschismus und Krieg. Beeindruckend waren die vielen Veranstaltungen in denen er seine Erfahrungen an junge Menschen weitergab. 

    In Filmausschnitten wird das Leben von Hans Gasparitsch dokumentiert.

    Janka Kluge, die Geschäftsführerin der VVN-BdA Baden-Württemberg, berichtet über die Arbeit der Gruppe G, als einem Beispiel für die vielen Aktivitäten antifaschistischen Widerstands von Jugendlichen m nationalsozialistischen Deutschland.

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion (Aufbau) Tübingen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA Tübingen

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Information und Diskussion über den Kohleausstieg in der BRD

    Ende Januar soll die Kohlekommission ihren Bericht zum Kohleausstieg vorlegen. Um das Klimaziel, die Erwärmung auf 1,5° zu begrenzen, muss laut Weltklimarat IPCC ¹ der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids bis 2030 um 45 Prozent gegenüber dem Wert von 2010 zu reduziert werden. Zur Jahrhundertmitte müsse der Ausstoß dann bei Null liegen. An diesen Vorgaben müssen sich die Ergebnisse der Kohlekommission messen lassen.

    Vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen muss die Klimaschutzbewegung verstärkt außerparlamentarischen Druck erzeugen, damit beim notwendigen Klimaschutzgesetz im Bundestag die Ziele des IPCC umgesetzt werden. Der Film „Der Kampf um die Kohle“ (28 Min.) macht die Debatte um den Kohleausstieg deutlich. Er dient als Grundlage für die Diskussion, wie die Klimaschutzbewegung auf die Herausforderungen reagieren soll.

    Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire:
    Ende Gelände Tübingen, ZAK³(Gruppe gegen Kapitalismus, Krieg und Kohlendioxid)

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

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    Schnaps im Silbersee

    Stell Dir vor, jemand kippt einen Korb Flummis vom Hochhausdach...

    Und jetzt zur Band: eine Geige, zwei Gitarren, drei Stimmen und mindestens vier unerwartete Abzweigungen. Wortjongleure und Klangdompteure in einem Musiversum aus tiefem Blödsinn und entblößendem Tiefsinn. Liedkabarett und Emotionspflege für diverse Publikumsorgane.

    Seit 2010 touren die Publikumslieblinge der Hoyerswerdaer Hoyschrecke (2014) quer durch Deutschland über ehrwürdige Kleinkunstbühnen, Liedermacher-Burgen & Liedermaching-Sofas, rauschende Baumwipfel & berauschende Laola-Festivals.

    Nach dem Erfolg ihres Debutalbums „JEDE WELT IST DIE ECHTE“ im Jahr 2014 (mehrfach Top-Ten der Liederbestenliste, Longlist
    Preis der Deutschen Schallplattenkritik) schießen die Enfants terribles der Verbalpyromanie 2018 mit „SYNAPSENSILVESTER“ ein weiteres Klangfeuerwerk in den Orbit.

    www.schnapsimsilbersee.de

    Eintritt: € 10,-/6,- erm.
    Präsentiert von Club Voltaire e.V. und Freies Radio Wüste Welle

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Mixed Music von DJane Kerstin

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Mörderische Freiheit

    Mörderische Freiheit: 15 Jahre zwischen Himmel und Hölle im Irak

    Birgit Svensson ist eine deutsche Journalistin, die sich als Lebensmittelpunkt einen der gefährlichsten Orte der Welt ausgesucht hat. Seit 15 Jahren lebt und arbeitet sie in der irakischen Hauptstadt Bagdad. 2003 erlebte sie vor Ort den Einmarsch der amerikanischen und britischen Truppen. 2018 beschreibt sie in ihrem Buch "Mörderische Freiheit" ein Land, das immer noch geprägt ist von Krieg und Gewalt, von Korruption und Verteilungskämpfen, von einer verzweifelten Suche nach Normalität und Zukunft.
    Irak stand in den letzten Jahrzehnten im Zentrum der großen Konfliktlinien im Nahen und Mittleren Osten – als Akteur und Schauplatz interner wie internationaler gewaltsamer Auseinandersetzungen. Jetzt beginnt in Irak eine neue Etappe: Im Mai haben die Irakerinnen und Iraker ein neues Parlament gewählt; eine beachtenswerte Entwicklung wenige Monate nachdem der sogenannte "Islamische Staat“ in Irak zerschlagen worden ist. Ende Oktober wurde nun die neue irakische Regierung unter Premierminister Abdul Mahdi vereidigt. Vor ihr stehen große Aufgaben. Die irakische Bevölkerung erwartet jetzt die rasche Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

    Birgit Svensson hat die letzten 15 Jahre in Irak durchlebt und erlebt. Sie gibt in ihrem jüngst erschienenen Buch Zeugnis davon.

    Mörderische Freiheit: 15 Jahre zwischen Himmel und Hölle im Irak
    Von Birgit Svensson
    Verlag Herder



    Eintritt: 5.- / erm. 3.-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Eine Leiche im Landwehrkanal - Die Ermordung der Rosa L.

    Vortrag/Diskussion mit dem Autor und Publizisten Klaus Gietinger

    Die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ist eine der großen Tragödien des 20. Jahrhunderts. Kaum ein politischer Mord hat so sehr die Gemüter bewegt und das politische Klima in Deutschland verändert wie jener in der Nacht vom 15. auf den 16. Januar 1919 vor dem Hotel mit dem paradiesischen Namen Eden. Der Mord war Auftakt für weitere politische Morde und nicht nur das.

    «Da begann jener schauerliche Zug von Toten, fortgesetzt im März 1919 schon und ging weiter die ganzen Jahre und Jahre, Gemordete und Gemordete», wie Paul Levi es in seinem berühmten Plädoyer drei Jahre vor dem deutschen Faschismus ausdrückte.

    Klaus Gietinger, geb. 1955. ist Sozialwissenschaftler, Drehbuchautor und Regisseur. Veröffentlichungen u.a. «Eine Leiche im Landwehrkanal – Die Ermordung der Rosa Luxemburg», Nautilus, Hamburg 2009; «November 1918 − der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts», Nautilus, Hamburg 2018.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Filippa Gojo Quartett

    Filippa Gojo singt, wie andere Menschen atmen. Mit einer Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit, die völlig in den Hintergrund treten lässt, wie kunstvoll ihr Gesang ist, und mit einem Selbstbewusstsein ohne eitle Virtuosität. Das macht ihr Album „Seesucht”, das sie mit ihrem Kölner Quartett eingespielt hat, zu einem Ereignis. Die Sängerin hat sich dafür mit drei Musikern umgeben, die ihrer Entdeckungslust bereitwillig folgen und in der Lage sind, ihre Lieder mit Seele, Herz und Esprit auszustatten. Da ist der Perkussionist Lukas Meile, der mit einfühlsamem Spiel die verschiedenen Stimmungen kongenial unterstützt. Da ist der Pianist Sebastian Scobel, der am Flügel und am Fender Rhodes eine gleichermaßen gute Figur macht. Und da ist schließlich der Bassist David Andres, der sich als äußerst lyrischer Solist erweist. Schon auf ihrem Debüt-Album „Nahaufnahme” hat sich das Filippa Gojo Quartett als verschworene Einheit erwiesen, auf dem zweiten Album treten diese Qualitäten naturgemäß noch stärker hervor. Mit „Seesucht” und seiner  musikalischen Farbenpracht gelingt Filippa Gojo und ihrem Quartett das Kunststück, eine herausragende Stimme zu feiern und gleichzeitig in Musik aufgehen zu lassen. Ihre Wirkung auf das Publikum hat die Band längst bewiesen - etwa, indem sie im Jahr 2015 den Neuen Deutschen Jazzpreis in Mannheim gewonnen hat.

    Filippa Gojo (voc)
    Sebastian Scobel (p)
    David Andres (b)
    Lukas Meile (perc)

    Eintritt: 12 €, Schüler, Studenten: 5 €

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Film

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    Le Masque de San

    Der Film erzählt die Geschichte einer Doppel-Maske, von der ein Teil aus einer abendländischen Sammlung in ihre Heimat Mali zurückkehren soll. Auf diesem Weg folgt der Film dem Weg eines Mannes, dessen Vater nie von den dramatischen Umständen erzählt hat, unter der die beiden Gegenstücke der Maske getrennt wurden. Sein Onkel wird ihm dabei zu einem Mittler zwischen zwei Welten, der westlichen und der afrikanischen. Jacques Sarasins ethnologischer Roadmovie folgt dem Mann und der Maske in die afrikanische Steppe, hinein in Gebiete, wo Magie und Realität gleichermaßen regieren. Der Film erhält vor dem Hintergrund der zur Zeit in allen Museen laufenden Debatte um die Rückgabe von Kunstwerken eine besondere Bedeutung.

    Jacques Sarasin
    CH/F/Mali, 2014
    83min, OmeU

     

     

     



    In Zusammenarbeit mit der VHS und dem Institut Culturel Franco-Allemand Tübingen.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

Februar 2019
  • Beginn: 20:00

    Konzert

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    Lenna Bahule (Mosambik/Brasilien) - Mikuluti

    Ein Konzert für kreatives Zuhören, mit überraschenden Klangräumen und unerwartet stillen Momenten. Die Tänzerin, Komponistin und Sängerin wird alleine auf der Bühne eigene Kompositionen a cappella präsentieren sowie Percussionsstücke auf traditionellen Instrumenten spielen. Ihre Inspiration schöpft sie sowohl aus den Gesängen, als auch aus den Geschichten ihrer Vorfahren und ihres Volkes.

    Lenna Bahule ist geboren und aufgewachsen in Maputo/Mosambik, wo sie auch an der Nationalen Musikhochschule studierte. Sie lebt seit 2012 in São Paulo/Brasilien, dort wirkt sie in mehreren musikalischen und performativen Projekten mit. Sie hat die musikalische Leitung der Tanzcompanie GUMBOOT dance Brasil inne. Für ihr Debutalbum NÔMADE von 2016 bekam sie zahlreiche Auszeichnungen. Sie ist Stipendiatin der Villa Waldberta innerhalb der Residenz des Künstlerkollektivs PlusAfroT (Januar bis März 2019).

    Lenna Bahule Homepage

    Lenna Bahule Videos

    Eintritt: € 13,00

    Kartenreservierungen per Email an buero@club-voltaire.net

    Eine Veranstaltung des Club Voltaire in Kooperation mit Susanne Frische und dem Tübinger Chor Afrikor  www.afrikor.de 

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jazzclub Jam Session mit Marcus Halver

    Der Tübinger Gitarrist und seine Kollegen Steffen Hollenweger (b) und Chris Barchet (dr) eröffnen den Abend und laden anschließend ein zum gemeinsamen Jammen.

    Eintritt frei!

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Tanztheater

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    Tanztheater TaTü: Big City Life

    Großstadt – Nabel der Welt! Magnet für junge Leute, Ort der Sehnsucht, bunt, vielfältig, rast- und ruhelos. Ort der unbegrenzten Möglichkeiten, jeder ist frei, ungebunden, unverbindlich, fremd, allein, einsam unter vielen.

     

    Hektik, Gestank, Verkehr, Gewalt, Lärm, Hitze und Kälte. Niemals ist es dunkel, niemals ist es still, nirgendwo findet man Ruhe! Staus auf Bahnsteigen und Straßen, Menschenmassen schieben sich durch die Fußgängerzonen, vorbei an Gauklern und Bettlern. Ein ständiges Kommen und Gehen. Ja nichts verpassen! Mittendrin sein im Rhythmus der Stadt. Was macht dieses Leben so erstrebenswert?

     

    Dieser Faszination der Großstadt gehen wir in unserer neuen Choreographie tänzerisch nach. Sie sind eingeladen, mit den Tänzerinnen und Tänzern von Tatü und den tanzenden Jugendlichen des SSC-Tübingen sich vom Großstadtrhythmus einfangen zu lassen.

     

    Choreographie: Ulrike Späth mit den Tänzerinnen und Tänzern von Tatü
    Choreographie für die SSC-Jugendlichen: Leonie Maier

    Eintritt: 12 €, ermäßigt: 7 €

    Eine Veranstaltung von Club Voltaire und Sudhaus

     

     

    Ort: Sudhaus

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Tanztheater

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    Tanztheater TaTü: Big City Life

    Großstadt – Nabel der Welt! Magnet für junge Leute, Ort der Sehnsucht, bunt, vielfältig, rast- und ruhelos. Ort der unbegrenzten Möglichkeiten, jeder ist frei, ungebunden, unverbindlich, fremd, allein, einsam unter vielen.

     

    Hektik, Gestank, Verkehr, Gewalt, Lärm, Hitze und Kälte. Niemals ist es dunkel, niemals ist es still, nirgendwo findet man Ruhe! Staus auf Bahnsteigen und Straßen, Menschenmassen schieben sich durch die Fußgängerzonen, vorbei an Gauklern und Bettlern. Ein ständiges Kommen und Gehen. Ja nichts verpassen! Mittendrin sein im Rhythmus der Stadt. Was macht dieses Leben so erstrebenswert?

     

    Dieser Faszination der Großstadt gehen wir in unserer neuen Choreographie tänzerisch nach. Sie sind eingeladen, mit den Tänzerinnen und Tänzern von Tatü und den tanzenden Jugendlichen des SSC-Tübingen sich vom Großstadtrhythmus einfangen zu lassen.

     

    Choreographie: Ulrike Späth mit den Tänzerinnen und Tänzern von Tatü
    Choreographie für die SSC-Jugendlichen: Leonie Maier

    Eintritt: 12 €, ermäßigt: 7 €

    Eine Veranstaltung von Club Voltaire und Sudhaus 

     

    Ort: Sudhaus

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur

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    FREMD IST DER FREMDE NUR IN DER FREMDE - Über Verlust der Heimat und Exil

    Reiner Hiby singt und Gerhard Polacek liest und spricht

    "Es irren derzeit sehr viele Menschen, verzweifelt nach Obdach und Lebensmöglichkeit suchend, in der Welt herum. In diese Situation kamen sie nicht durch eigene Schuld, sondern durch fremden Willen. Aber das ändert wenig an ihrem Schicksal. Unglück stigmatisiert wie Aussatz. Eine Weile, eine kurze Weile weckt es Mitgefühl, bald Ungeduld, am Ende Ablehnung und Widerwillen.

    Die Menschen, geneigt, aus der eigenen Not eine Tugend, sind noch mehr geneigt, aus der fremden Not ein Verbrechen zu machen" (Alfred Polgar 1939)

     
    "Ich übergebe den Flammen die Schriften von..."

    Kurz nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde von verschiedenen NS-Parteigliederungen eine organisierte und systematisch vorbereitete Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller gestartet. Im Zuge dessen kam es zu 93 Bücherverbrennungen, die von März bis Oktober 1933 in 70 Städten stattfanden. Vor allem jüdische, pazifistische und marxistische Autoren wurden verfolgt. Nach der Bücherverbrennung unter dem Motto "Wider den undeutschen Geist" begann eine erste große Auswanderungswelle.

    Die Exilierten wurden mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert:

    Die Hoffnung von einer raschen Auflösung der Nationalsozialisten musste begraben werden, jegliche Kontakte zum Heimatland waren abgetrennt, das Leben in der fremden Umgebung wurde zudem erschwert. Nur ein kleiner Teil der emigrierten Autoren konnte mit seiner schriftstellerischen Arbeit genügend Geld verdienen, um einen konstanten sozialen Status aufrechterhalten zu können. Nicht alle Exilautoren waren in ihrer neuen, aufgezwungenen Heimat sicher. Zu Kriegsbeginn mussten die Schriftsteller erneut fliehen, die z. B. schon nach Frankreich (Benjamin, Roth) geflohen waren. So blieb den meisten Autoren nur der Weg über den Atlantik – nach Amerika (Brecht, Feuchtwanger, Th. Mann, H. Mann, Zuckmayer). Diese Flucht fiel vielen nicht leicht, denn die Trennung von der europäischen Kultur vergrösserte noch die Isolation.

    Was treibt Menschen dazu, ihrem Land den Rücken zu kehren und mit der Heimat auch den sprachlichen, kulturellen Mittelpunkt hinter sich zu lassen?

    "Nicht Hochmuth treibt sie aus dem Vaterlande, Nein, Nahrungslosigkeit und Noth und Schmach!" heisst es in einem Auswandererlied aus dem 19. Jahrhundert!

    Die Lieder kreisen um die Gefühlswelt der Auswanderer um 1850 bis zu den ins Exil getriebenen Dichtern und Schriftstellern im Dritten Reich, während die Texte eher die gegenwärtige Situation abbilden und reflektieren!

    Zu Gehör kommen Texte von Max-Hermann Neisse – Else Lasker-Schüler – Walter Mehring - Hoffmann von Fallersleben - Heinrich Heine - Mascha Kaleko - Paul Zech - Theodor Kramer - Bertolt Brecht - Alfred Polgar - Anton Kuh - Karl Valentin - Martin Schneider -Alhierd Bacharevic - Aynur Asik u.v.a.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Roter Tresen

    Film mit Moderation und anschließender Diskusion: "Ukrainian Agony" von Mark Bartaimai.

    Der Journalist Mark Barteimai lebt schon seit 2014 in Donezk/Ukraine. Dort tobt ein blutiger Bürgerkrieg. Für westliche Medienkonsumenten steht fest: Putin ist für den Konflikt verantwortlich. Desinfomation, Geheimhaltung, Halbwahrheiten bis hin zu Lügen werden verbreitet. Vom Maidan bis zum Bürgerkrieg im Donezk versucht Bartaimai durch seine Recherche manches in ein anderes Licht zu rücken.

    Eine Veranstaltung des Friedensplenums

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jörg Enz Organic Trio - CD Release „Glances & Giggles“

    Mit „Glances & Giggles“, dem neuen Album des Jörg Enz Trios, zeigt der Gitarrist eindrucksvoll, wie sich die individuelle Note seines Sounds weiterentwickelt hat. Auf authentische Weise lässt er das Eigene mit der Stilistik des klassischen Orgeltrio-Formates verschmelzen und stellt somit einmal mehr seine Qualität als Komponist und Arrangeur unter Beweis. Der Auftritt im Club Voltaire ist quasi ein Heimspiel: Jörg Enz  ist in Böblingen aufgewachsen und die Aufnahmen zu seinem neuen Album sind, wie bei der ersten Scheibe, in Tübingen entstanden. Das aktuelle wie auch das Debut-Album des Jörg Enz Organic Trios, 2012 in Kooperation mit dem Tübinger SWR entstanden, dokumentieren vom ersten Ton an eine organische musikalische Einheit, deren Reiz aus der Mischung des fetten Klanges der originalen Hammond-Orgel und der glasklaren Jazz-Gitarre besteht. 2017 erhielt dann der Sound des Trios durch einen neuen Schlagzeuger weitere musikalische Impulse.

    Jörg Enz (git)
    Thomas Bauser (Hammond B3)
    Ferenc Mehl (dr)

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Kabarett

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    SOKO; Die Spätzünder

     

    Mamfred und Wunderle, die Spätzünder, präsentieren: SOKO Bempflingen

    Nachdem das Musik-Comedy-Programm „Die Spätzünder“ ein voller Erfolg war und auf Youtube über 107 Mal angeklickt wurde (allein Mamfred war über 90x drin), haben sie sich entschlossen, ein neues Programm zu präsentieren.

    Das Fernsehen ist voll von Tatort und SOKOs – aber wie sieht es auf den Bühnen Deutschlands aus? Dort wurde dieser Trend bis jetzt vollkommen verpennt. Bis jetzt!

     

    Mamfred und Wunderle, die Spätzünder sind die neue

     

                          SOKO Bempflingen

     

    Endlich sind sie als Kommissare im Einsatz. Sie verirren und verwirren sich in der Vielschichtigkeit ihrer fast unlösbaren Aufgaben.Die Zwei, die mit allen Wassern gewaschen sind, lösen alle Fälle musikalisch, magisch, tragisch, heimatverbunden, mit schwäbischem Knitz und Witz (und trotzdem saulistig).

     

    Von und mit: Dieter von Au und Gerald Ettwein

     

    https://www.geraldettwein.de/diespaetzuender/
     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Konzert

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    Sharp Division

    Universalmusik zum Tanzen!

    Abwechslungsreiche Songs von Rock bis Pop über Reggae bis hin zu spanischer Volksmusik.

    Gute Stimmung ist vorprogrammiert.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

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    Cynthia Nickschas

     

    Egoschwein - so heißt das zweite Album der Sängerin und Gitarristin Cynthia Nickschas plus Band aus Bonn - unangepasster und ausgereifter
    Songwriter-Pop mit kritischen wie lebensfrohen Texten.

    Seit über zehn Jahren ist die aus einer Musikerfamilie stammende Songschreiberin, Sängerin und Gitarristin schon aktiv, zog turbulente Lehrjahre als Straßenmusikerin einem monotonen Berufsleben vor und hat neben namhaften Festivals wie Burg Herzberg, Bardentreffen, "Songs an einem Sommerabend" oder Tollwood auch schon Auftritte im Fernsehen und Radio (ARD, WDR, BR, Deutschlandfunk) absolviert. Sie war unter Anderem mit Künstlern wie Clueso; Felix Meyer und Konstantin Wecker auf Bühne und Tour. Ihr offizielles Debütalbum „Kopfregal“ veröffentlichte sie 2014 auf Wecker`s Label Sturm & Klang. Hier bei uns mit ihrer Akustikgitarre und ihrem souveränen Saxophonisten Christian Zerban - es ist vor allem die unkonventionelle, spontane und positive Energie der Künstlerin, die ein stets größer werdendes Publikum immer wieder überrascht und spontan abholt.

    Nickschas‘ Talent für schlüssige und mitreißende Songs gipfelt in den Texten, die sich gleichermaßen erstaunlich bissig und frontal gegen Ungerechtigkeit, Gier, Gleichmut und Leistungsdruck wenden, wie auch die schönen Seiten des Leben kompromisslos feiern und letztlich immer in eine hoffnungsvollen Botschaft münden. Dabei zeigt die Künstlerin nie mit dem Finger auf Andere, ist sich stets als Teil der Probleme bewusst. Exemplarisch zeigen die 14 Songs auf „Egoschwein“ eine leichtfüßige und groovige Melange aus akustischem Songwriter-Pop, Folk, Rock und Blues, dem die unverkennbar rau-herbe Stimme von Cynthia Nickschas eine unverwechselbare Note verleiht. Dabei zeigt das Werk erfreulich viel Abwechslung, Mut zum Ausprobieren und eine Vielzahl an musikalisch-emotionalen Stimmfarben.

    Eintritt: € 10,-/6,- erm.
    Präsentiert von Club Voltaire e.V. und Freies Radio Wüste Welle

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Soul, Funk, Electronic mit DJ Loff

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Volker Engelberth Quintett: „Prismatic Colours“

    „Prismatic Colours“ ist die jüngste Veröffentlichung des Pianisten Volker Engelberth. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker (u. a. Landesjazzpreis Baden-Württemberg 2016) ist spätestens seit seinem dritten, von der Fachpresse hoch gelobten Quintett-Album „Jigsaw Puzzles“ (2016) fest in der nationalen Jazzszene angekommen. Erst kürzlich wurde er von der Zeitschrift Jazzthing als einer von zehn Pianisten in der Reihe „Deutschlands neue Key-Players“ vorgestellt. Die aktuelle Formation ist die konsequente Fortsetzung der musikalischen Puzzle-Arbeit des Vorgänger-Albums im Quintett mit Stefan Karl Schmid und Alexander „Sandi“ Kuhn am Saxophon sowie Engelberths langjähriger Rhythmusgruppe Arne Huber am Kontrabass und Silvio Morger am Schlagzeug. Während zahlreicher Konzerte im In- und Ausland in den vergangenen Jahren hat sich die Formation kontinuierlich weiterentwickelt und ist zu einer spannenden und hervorragend eingespielten Einheit gereift. Ständige Interaktion und sensibles Zusammenspiel sind kennzeichnend für dieses Ensemble, bestehend aus fünf der umtriebigsten Musiker der deutschen Jazzlandschaft.

    Stefan Karl Schmid (sax & cl)
    Alexander „Sandi“ Kuhn (sax)
    Volker Engelberth (p)
    Arne Huber (b)
    Silvio Morger (dr)

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

März 2019
  • Beginn: 19:00

    Konzert

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    Bandnacht

    Wie jedes Jahr um diese Zeit geben wir dem Nachwuchs eine Bühne, zusammen mit der Musikschule jamclub machen wir die Bandnacht 2019.



    FO(U)R CHUCKS / INDIEPOP 

                    NIVEK / ROCK, PUNK                                                  

                           CARAMEL PROJECT / eigene Songs und Covers zwischen Independent und Garagenpop
                           Lea Faiss - Gesang
                           Lenne Scheil - Bass
                           Jolanda Stiehle - Gitarre
                           Jona Riese - Gitarre



                              MATTIS ALLEIN ZUHAUS /Gitarren-Instrumentals aus Latin, Surfrock, Jazz und Blues
                                  Ole Besenfelder - Gitarre
                                  Jona Lins - Gitarre
                                  Aram Nalbantian - Schlagzeug



    FRAU WILHELM / Soul und Pop zwischen Amy Winehouse und Lana del Ray
    Recht Eisele - Gesang
    Frido Fischer - Gitarre
    Rafael Riegger - Schlagzeug
    Max Winkler - Gitarre
    Lukas Rummel - Keyboards
    Simon Gutbrod - Bass

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Konzert

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    Teilzeitfreunde & Kuckuckskind

    Mit "Teilzeitfreunde" und "Kuckuckskind" präsentieren sich an diesem Abend zwei Tübinger Studentenbands im Club Voltaire:

    "Teilzeitfreunde" - das sind vier Studenten aus Tübingen, die sich als teilzeittalentierte Musiker versuchen.

    Die vier Teilzeitvorzeigeschwiegersöhne bilden eine Band, die für Facettenreichtum und vor allem für sich selber steht. Neben musikalischen Einblicken in die Lebens- und Gefühlswert der Musiker erwartet euch ein vielschichtiges Programm, das zum Nachdenken, Tanzen und Glücklichsein einlädt. Mit Hilfe von Piano, Gitarre, Ukulele, Drum-Machine und Gesang bleibt bei "TEILZEITFREUNDE" kein Auge trocken, aber sie haben Tempo dabei.

     

     

     

    Michael Wenzler schreibt Geschichten in Liedern. Seine Band "Kuckuckskind" verbindet deutschsprachige Erzählkunst mit musikalischer Variation, und dem achtsamen Zuhörer begegnen dabei Zeilen voll nachdenklicher Lyrik. Mal in klassischer Liedermachermanier, mal gebettet auf tanzbare Folk-, Swing- oder Gypsy-Klänge, handeln die Songs vom Großen im Kleinen, vom Aufbrechen, Suchen und Stürmen; von der Einsamkeit und Geselligkeit. Und von der Schwermut, die immer auch mit einem Schmunzeln verbunden ist. Das Quartett, bestehend aus Trompete, Kontrabass, Schlagwerk und Gitarre, liefert dabei einen Abend, der voll und reich ist, wie das Leben an sich.

     

    Eintritt: € 5,-

     

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jazzclub Jam Session mit den RT Allstars

    Die Hausband des Jazzclubs „In der Mitte“ in Reutlingen mit Werner Bystrich (tp), Andreas Rudolph (as), Guido Frangenberg (git), Karl-Heinz Wallner (b) und Dirk Milchraum (dr) gastiert in Tübingen. Let’s Jam!

    Eintritt frei!

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Roter Tresen:

    Verschärfung des Polizeigesetzes in Baden-Württemberg: Militarisierung der Polizei und Abbau von Freiheitsrechten

    Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt wird das Polizeigesetz in Baden-Württemberg zur Zeit kontinuierlich verschärft. Nach einer sehr einschneidenden Verschärfung vor gerade einmal 15 Monaten plant der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) nun einen weiteren Abbau von Bürgerrechten. Vorgesehen in einem ersten Gesetzesentwurf, der nun überarbeitet wird, waren u.a. Unendlichkeitshaft, Onlinedurchsuchung, DNA-Analysen und eine Ausweitung der Schleierfahndung. Der Abbau von Freiheitsrechten, der hier vorangetrieben wird, kann potenziell alle treffen. Entgegen aller Beteuerungen der Landesregierung, das Gesetz richte sich gegen Terrorismus, werden die Verschärfungen zunächst vor allem Migrant*innen, Linke, Antiautoritäre und Fußballfans treffen. Höchste Zeit, sich diesem Trend zu widersetzen!

    Vortrag und Diskussion mit Alexander Kleiß von der Informationsstelle Militarisierung IMI Tübingen

    Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    TONE GALLERY ... do Lennie Tristano

    Lässt sich die Musik des Pianisten und Komponisten Lennie Tristano ohne Klavier spielen? TONE GALLERY beweisen, dass es geht! Das Quartett stellt mit Lennie Tristano einen Musiker ins Rampenlicht, dessen kompromissloses und unkommerzielles Schaffen ihn zu einer der führenden Persönlichkeiten des modernen Jazz und einem der stilbildenden Vertreter des Cool Jazz der fünfziger Jahre machte. Sein unverwechselbarer Stil und seine polyrhythmisch vertrackten Melodien werden kongenial interpretiert vom legendären Lennie Tristano Quintet mit den Saxophonisten Warne Marsh und Lee Konitz.

    TONE GALLERY kombiniert in seiner Neuinterpretation Tenorsaxophon und Gitarre und gibt den Kompositionen von Tristano, Warne Marsh und Lee Konitz einen so noch nicht gehörten Charme, Leichtigkeit und Eleganz. Jedes Stück aus dem Repertoire von Lennie Tristano ist von der Band neu arrangiert und bietet eine völlig neue Sichtweise auf die Stilistik des Cool Jazz. TONE GALLERY play Lennie Tristano: ein ästhetisch abgerundetes Stück zeitgenössischer Musik. „Very well done! Too bad Lennie and Warne couldn’t have heard it, too!” (Lee Konitz)

    Steffen Weber – Saxophon

    Bastian Ruppert – Gitarre

    Thomas Stabenow – Bass

    Holger Nesweda – Drums

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Chinas Aufstieg und die geopolitischen Folgen

    Eine Herausforderung der weltweiten US-Hegemonie?

    Vortrag/Diskussion mit Prof. John P. Neelsen

    Der Zusammenbruch 1991 von Sowjetunion und Realem Sozialismus schien eine lang historische Phase weltweiter US-Hegemonie einzuläuten. Doch nur ein Vierteljahrhundert später werden die Präsidentschaftswahlen um Fragen des Niedergangs und Rückgewinnung der Vorherrschaft geführt. Der eigenen Verschuldung und imperialen Überdehnung steht der Aufstieg Chinas -in Kürze die größte Volkswirtschaft- und anderer Schwellenländer gegenüber. Und während Präsident TRUMP eine nationalistische «America First» Politik in Außenhandel und Sicherheitsfragen proklamiert, macht sich Chinas Präsident für den freien Welthandel und eine neue, Europa und Asien verbindende «Seidenstraße» stark. Und im Verbund der BRICS-Staaten werden die westlich dominierten Wirtschaftsinstitutionen FMI und Weltbank in Frage gestellt, zugleich mit der «Schanghai Organisation für Zusammenarbeit» ein asiatisches, auch Sicherheitsaspekte umfassendes, Bündnis geschlossen.

    Hintergründe, Perspektiven und Folgen dieses tektonischen Wandels des geopolitischen Systems vom Norden zum Süden, vom Atlantik nach Asien und dem Pazifik zunächst beleuchtet, um anschließend Spielräume und Gegenstrategien der USA zwischen Kooperation bzw. wechselseitiger Abhängigkeit (Verschuldung) und Aufrüstung bzw. Konfrontation im Kontext der weiteren Mächte Ostasiens, Japan, Süd- und Nord-Korea, auszuloten.

    John P. Neelsen ist apl. Professor am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen  und Südostasien. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Wie zwei Zweige eines Baums

    عشق

    Lyrik arabischer Dichterinnen vom 5. Jahrhundert bis heute
    Eine poetische Reise in Gedichten und Liedern

    Lesung von Blanche Kommerell

    Die Reise durch die poetische Welt arabischer Frauen möchte uns das Herz öffnen für ihr Leben, Leiden und Lieben inmitten vorzeitlicher Kämpfe und neuzeitlicher Kriege, in einer von Männern beherrschten Gesellschaft, zwischen Unterwerfung und selbstbewusstem  Aufbegehren. Der anrührende Zauber und die Schönheit, mit der sie über ihre Liebe und Sehnsucht schreiben, leuchten hell wie ein Vorschein ihrer künftigen Freiheit. Die Melodik von Dirk Raves Vertonungen und Sophia Brickwells Gesang sind die besonders emotionalen Begleiter dieser poetischen Reise…

    (Oben: Arabisch für "leidenschaftliche Liebe")

    Blanche Kommerell schenkt toten DichterInnen durch ihre Lesungen Raum, in dem heute gesagt werden kann, was damals unmöglich war. Das eröffnet viele Fragen zum Leben und zum Dasein in einer durch Zwänge und Ängste verengten Gesellschaft. Sie wurde 1950 in Halle/Saale als Tochter der Schauspielerin Ruth Kommerell geboren. Als Theaterkind stand sie 5jährig zum ersten Mal auf der Bühne des Maxim-Gorki-Theaters Berlin, danach wirkte sie in vielen Film- und Theaterprojekten mit. Am Deutschen Theater erarbeitete sie in den 90er Jahren Matineen zu Marina Zwetajewa, Anna Achmatowa und Annette von Droste-Hülshoff mit Margit Bendokat, viele Literaturprogramme wurden von ihr im Laufe der Jahre erarbeitet. 1990 erhielt sie einen noch bestehenden Lehrauftrag für Sprache und Schauspiel an der Universität Witten-Herdecke; sie baute das dortige Studententheater auf und inszeniert seither jährlich dessen Projekte.

    Für ihre sprachkünstlerische und -pädagogische Arbeit erhielt Blanche Kommerell 2008 den Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. Im November 2017 wurde sie "als engagierte Verfechterin eines lebendigen Kulturlebens an der Universität“ und "ungemein erfahrene, temperamentvolle Theaterregisseurin über drei Jahrzehnte hinweg“ mit dem ESPRIX ENGAGÉ der Universität Witten/Herdecke ausgezeichnet.

    Mit ihren Literaturprogrammen reist Blanche Kommerell durch Deutschland und die Schweiz, liest in Berlin, Sils-Maria im Engadin oder Witten-Herdecke, - oder in Tübingen.

    Heute wird Blanche Kommerell von Sophia Brickwell  (Gesang) und Dirk Rave (Komposition und Akkordeon) begleitet. Mit beiden präsentierte sie im Club Voltaire bereits ihr viel beachtetes Programm zu Mascha Kaleko.

    Dirk Rave aus Schleswig-Holstein machte dort schauspielend und singend seine ersten Bühnenerfahrungen und lernte Akkordeon bei Ingrid Wirth. Ab 1990 studierte er in Berlin Berlin Musikwissenschaft und Italienisch. Zeitgleich lernte er auch Theater als Hospitant und Regieassistent bei Doris Harder (Wien), Peter Lund und Winfried Radeke (Neuköllner Oper Berlin) und nahm weiterführenden Akkordeonunterricht im Einzeltonmanual bei Gerhard Scherer. 1995 war er erstmalig als Begleiter in einem Kabarett-Programm auf einer Berliner Bühne zu sehen und zu hören. Seit Ende der 90er arbeitet Dirk Rave freiberuflich als Regisseur und Akkordeonist, vor allem in Kabarett- und Chansonprogrammen. Letzeres schließt musikalische Leitung, Komposition und Arrangement ein.
    mit freundlicher Genehmigung aus dem akkordeon magazin: (...) "Wahre Musik als Sprache des Herzens"  ist in Raves Werken durchweg zu spüren: So facettenreich sich seine musikalische Theaterarbeit darstellt, so sind auch die in der Ausgabe versammelten Kompositionen sehr vielseitig und keineswegs nur oberflächlich französisch gewürzte "Stückchen"; es ist gehaltvolle, tief empfundene und handwerklich gut gearbeitete Musik mit Anspruch, die sich ganz unverkrampft und unterhaltsam zwischen ausgelassener Spielfreude und abgründiger Melancholie bewegt."

    Sophia Brickwell studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Renate Hoff und an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn- Bartholdy in Leipzig bei Prof. Helga Forner. Als Opernsängerin war sie in verschiedenen Rollen zu hören: u.a. als Euridice in C.W. Glucks Oper "Orphée und Euridice“ in der Sommerproduktion der Humboldt-Universität, als "Kluge“ von Carl Orffs unter der Leitung von Hermann Bäumer, der sie dann anschließend als Sankta Susanna in Paul Hindemiths gleichnamigen Einakter für eine Produktion im Berliner Hebbel Theater engagierte. Im Opernhaus Halle sang sie die weiblichen Rollen in "Papageno spielt auf der Zauberflöte“ eine Bearbeitung Mozarts Zauberflöte für Kinder und die Rolle der Julia in Benjamin Brittens "Der kleine Schornsteinfeger“.
    Sie ist Gewinnerin des Lotte Lenya Gesangswettbewerbes der Kurt Weill Stiftung New York.

    Kartenreservierungen per Email an buero@club-voltaire.net

    www.sophia-brickwell.de.tl
    www.dirkrave.de
    www.blanchekommerell.de


    Eintritt: 12.-, ermässigt 8.-


     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Kassandra

    Am 18.März 1929 wurde Christa Wolf geboren. Zu diesem Anlass präsentiert die Schauspielerin, Regisseurin und Sprecherin Blanche Kommerell ihr Programm nach Christa Wolfs "Kassandra“.

    Aus einem Text zu einer früheren Lesung in Berlin:
    "Warum ist Kassandra für dich heute noch aktuell?“, frage ich Blanche. "Weil immer noch Krieg ist!“, antwortet sie. Ohne zu zögern. Wie leben Menschen untereinander im Krieg? Wie lebt eine Frau im Krieg, die nicht wie all die Männer ein "Held“ werden kann? Kassandra wollte Seherin werden. Doch nicht das verbindet uns heute mit der Figur, die in Christa Wolfs Erzählung einen Monolog spricht. Was uns interessiert ist ihr Selbstwerdungsprozess in der Stunde ihres Todes und was uns begeistert ist das Merkmal, das sie als Seherin bei Christa Wolf von einer Staatspriesterin unterscheidet: dass sie "echte Zustände der Ekstase erlebt haben muss, durch die sie sich in Gegensatz brachte zu ihrer sozialen Umgebung.“ Mitten im Krieg zu sehen hieß also, sich auch aus dem Kreis der Eigenen zu lösen hin zum Anderen: "Wahn-Sinn als Ende der Verstellungsqual.“ Etwas löst sich in ihr, sie wird frei. Frei davon, gefallen zu wollen und stolz zu sein.“

    Blanche Kommerell schenkt toten DichterInnen durch ihre Lesungen Raum, in dem heute gesagt werden kann, was damals unmöglich war. Das eröffnet viele Fragen zum Leben und zum Dasein in einer durch Zwänge und Ängste verengten Gesellschaft. Sie wurde 1950 in Halle/Saale als Tochter der Schauspielerin Ruth Kommerell geboren. Als Theaterkind stand sie 5jährig zum ersten Mal auf der Bühne des Maxim-Gorki-Theaters Berlin, danach wirkte sie in vielen Film- und Theaterprojekten mit. Am Deutschen Theater erarbeitete sie in den 90er Jahren Matineen zu Marina Zwetajewa, Anna Achmatowa und Annette von Droste-Hülshoff mit Margit Bendokat, viele Literaturprogramme wurden von ihr im Laufe der Jahre erarbeitet. 1990 erhielt sie einen noch bestehenden Lehrauftrag für Sprache und Schauspiel an der Universität Witten-Herdecke; sie baute das dortige Studententheater auf und inszeniert seither jährlich dessen Projekte.

    Für ihre sprachkünstlerische und -pädagogische Arbeit erhielt Blanche Kommerell 2008 den Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung. Im November 2017 wurde sie "als engagierte Verfechterin eines lebendigen Kulturlebens an der Universität“ und "ungemein erfahrene, temperamentvolle Theaterregisseurin über drei Jahrzehnte hinweg“ mit dem ESPRIX ENGAGÉ der Universität Witten/Herdecke ausgezeichnet.

    Mit ihren Literaturprogrammen reist Blanche Kommerell durch Deutschland und die Schweiz, liest in Berlin, Sils-Maria im Engadin oder Witten-Herdecke, - oder in Tübingen. 

    In Tübingen gestaltet Blanche Kommerell das Programm mit den beiden Sprecherinnen Andrea Kreisel und Lydia Roknic, Jonathan Gray begleitet das Programm am Cello.

    www.blanchekommerell.de



    Eintritt: 12.-, ermässigt 8.-

     Kartenreservierungen per Email an buero@club-voltaire.net

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Comedy und Kabarett

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    Trio Watüpf

    PREMIERE!

    TRIO WATÜPF sind Eberhard Hermann aus Wannweil, Matthias Knodel aus Tübingen und Helmut Bachschuster aus Pfullingen. Als Zudrittunterhalter singen und musizieren sie in der ihnen möglichen Art von skurrilem, schrägen und wunderlichem Humor, den sie in Straßenauftritten, Figurentheater, Varieté und KNOBA SÖRWISS Kellnerkomik seit fast drei Jahrzehnten auf die Bühne bringen. Nun verbreiten sie auch noch im Anzug (mit Weste!) große Heiterkeit im Publikum.

    Eintritt: 10.- / erm. 8.-

    Kartenreservierungen per Mail an buero@club-voltaire.net

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 19:30

    Literatur

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    Vom Geheimnis der Feen

    Zu allen Zeiten und in allen Kulturen erzählen viele Mythen, Märchen und Sagen von einem Reich, das man vergeblich auf  der Landkarte sucht. Die Anderswelt.

    Ihre Bewohner, die Feen, sind mächtige Wesen, mit denen nicht zu spaßen ist, und die nach eigenen Maßstäben leben. Feen verfügen über magische Kräfte und wollen mit Respekt behandelt werden. Dann kann die Begegnung mit ihnen zum Glück ausschlagen. Andernfalls werden die Menschen hart, manchmal sogar mit Krankheit und Tod bestraft.

    Dorothea Auer aus Ulm nimmt Sie mit in diese verwunschene Welt und erzählt von vielfältigen Erfahrungen der Menschen mit den Feen.

    Und da nicht nur diese die Musik lieben, wird die Tübinger Musikerin Margit Böse mit ihrer Stimme und verschiedenen Instrumenten, eine Verbindung zwischen beiden Welten schaffen.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Konzert

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    oygnblik

    konzerte der band oygnblik - klezmer songs & stories sind mehr als ein konzert, sie sind eine bewegende präsentation von klezmermusik, yidishen liedern und hintergründen.

    in ihren konzerten stellt die band oygnblik (yidish für augenblick) lieder ihrer cd veynen heyst bay undz lebn (weinen heißt bei uns leben) und stücke ihres neuen programms tantsn (tanzen) vor. sie präsentiert klezmer-musik und lieder in yidisher sprache. ausgewählte texte zeichnen kultur und geschichte der yidishen bevölkerung mittelosteuropas und der usa nach. die zurzeit vierköpfige gruppe entstand 2017 in verbindung mit dem projekt yidishe lider – klezmer songs & stories im gemeinnützigen connect! e.v. für musik - tanz - kultur.
    in ihrem abendfüllenden programm präsentieren die musiker*innen die bewegenden lieder der yidishen kultur, die zwischen melancholie und lebensfreude oszillieren. als klezmer formierten die
    in die usa ausgewanderten yidishsprachigen menschen die vorwiegend instrumentale form ihrer musik vor etwa 100 jahren auf der basis alter traditionen. seither wurde die klezmer-musik weltweit immer bekannter, in den deutschsprachigen ländern vor allem ab den 1960er jahren.
    neben emotionaler und temperamentvoller musik tragen die mitglieder von oygnblik während ihrer konzerte liedtexte vor, die spannende geschichten erzählen voller tiefgang, gefühl und humor. auch einige der yidishen lieddichter, komponisten und interpret*innen werden vorgestellt und kulturgeschichtliche hintergründe angeschnitten. wo möglich, bringt die klezmer-band zudem eine historische bilderschau mit, die ihre konzerte umrahmt und illustriert.
    oygnblik besteht momentan aus kristina stary (piano, gesang), albert kunze (gesang, ansagen, projektleitung ) sandra schelkle (querflöte, gesang) und bernhard wagner (gitarre, mandoline, gesang). die vier sind offen für weitere musiker*innen, die ihre leidenschaft für die klezmer-musik und das gemeinsame, auch mehrstimmige singen der yidishen lieder teilen.
    die klezmer-songs von oygnblik stammen von yidishen dichtern und barden, deren wirken zurück geht auf die musik der klezmorim genannten yidishen musikanten, die in der zweiten hälfte der etwa 1000jährigen deutsch-jüdischen geschichte nachweisbar sind. yidish als sprache und kultur wurzelt in dialekten und orten süddeutschlands. wegen verfolgungen von dort geflohen, schuf die yidish-jüdische bevölkerung in polen, litauen und anderswo in mittelosteuropa blühende kulturen.
    der zusammenhang zur deutschen geschichte wird auch verdeutlicht durch den 70 %igen westger-manischen anteil der yidishen sprache. eine weitere, allerdings fatale verbindung kommt von der zerstörung der yidishen kultur im eigenen siedlungsgebiet durch den nazismus, den von deutsch-land ausgehenden vernichtungskrieg sowie durch die vertreibung und ermordung von circa 12 millionen yidene und yidn. sie führte dazu, dass die zersprengte yidishe kultur heute als vom aussterben bedroht gilt, da es kaum noch muttersprachler*innen gibt.
    oygnblik entstand in kooperation mit dem vom ethnologen und kulturwissenschaftler albert kunze 2016 gegründeten projekt yidishe lider - klezmer songs & stories (siehe www.yidishe-lider.org) innerhalb von connect! - gemeinnütziger verein für musik - tanz –kultur mit sitz in tübingen. dieses musikkulturelle und -historische projekt möchte möglichst viele yidishe lieder transkribieren, über-setzen und mit noten, akkorden und tonaufnahmen veröffentlichen. so sollen viele kleine lebendige erinnerungen für diese faszinierende gefährdete kultur entstehen.

    www.oygnblik.org

    Eintritt: 14.- €, erm. 10.-, Vereinsmitglieder connect! e.V. 12.-

    Kartenreservierungen per Email an buero@club-voltaire.net

    In Zusammenarbeit mit dem




     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Die Revolution von 1918/19: Der wahre Beginn unserer Demokratie

    Dr. Wolfgang Niess (Historiker, Journalist und Autor des Buches "Die Revolution von 1918/19: Der wahre Beginn unserer Demokratie") im Gespräch mit Erhard Korn (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg).

    In seinem Buch "Die Revolution von 1918/19 – Der wahre Beginn unserer Demokratie" schildert der Historiker und Journalist, u.a. Moderator der renommierten Reihe "Autor im Gespräch", Wolfgang Niess die friedliche Revolution, der wir die erste deutsche Republik verdanken. Zudem macht er deutlich, warum sie bis heute weitgehend verkannt, instrumentalisiert oder vergessen wurde.

    "Was in der Revolution von 1848/49 nicht gelungen ist, das gelingt 1918/19 – und noch viel mehr. Diese Revolution hat Deutschland vorangebracht, und viele ihrer Errungenschaften sind für uns heute selbstverständlich: die demokratische Republik und das Frauenwahlrecht, die Verankerung von freiheitlichen und sozialen Grundrechten in der Verfassung, der Achtstundentag und die Tarifpartnerschaft zwischen Unternehmerverbänden und Gewerkschaften, Betriebsräte und Mitbestimmung" so der Autor. Hundert Jahre nach den Ereignissen sei die Zeit reif, die Revolution als größte Massenbewegung in der deutschen Geschichte zu würdigen.

    Im Gespräch mit Erhard Korn, der sich intensiv mit den Ereignissen und Nachwirkungen der Novemberrevolution in Stuttgart beschäftigt hat, diskutiert Wolfgang Niess über Erfolge, ebenso wie über Niederlagen, über Erreichtes und Versäumtes, über genutzte und vertane Chancen und nicht zuletzt über die tragischen Spaltungsprozesse in der Arbeiterbewegung.

    Eine Veranstaltung des Club Voltaire e.V. in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Lorenzo de Finti Quartett – „Love Unknown“

    Lorenzo de Finti liebt und lebt die Musik. Bereits im Alter von fünf Jahren begann er Klavier zu spielen, der erste Auftritt folgte mit elf. Er machte seine Leidenschaft zum Beruf, spezialisierte sich auf Jazz und zeitgenössische Musik. Nach der Ausbildung am Konservatorium Mailand studierte er am Berklee College of Music bei Gil Goldstein. Nach erfolgreichem Abschluss spielte er mit Jazzgrössen wie Eric Marienthal, Frank Gambale and Alex Acuña in den angesagten Clubs und Konzertsälen in Europa und den USA. Bereits mit der ersten CD der Lorenzo De Finti Group landete er einen weltweiten Hit. Es folgten zahlreiche Platten und Konzerte in unterschiedlichsten Fusion Bands, er wurde zu einem Star der Szene. „Love Unknown“ ist nun die zweite CD seines akustischen „Lorenzo Finti Quartetts“ nach “We live Here - Suite for Jazz Quartet”, die von Kritik und Publikum gleichermaßen mit viel Beifall empfangen wurde. Mit der neuen CD, er selbst nennt die Aufnahme „a chamber music album“, tourt die Band jetzt durch Europa. Die Musik ist eine spannende Essenz aus musikalischen Stilen und Erfahrungen, vom klassischen Background des Bassisten über den Jazz, der alle vier verbindet, bis hin zu den kubanischen Wurzeln des Trompeters. Ein Abend der besonderen Art mit einem Album, dass fasziniert und nachhaltig beeindruckt.

    Lorenzo De Finti (p)
    Gendrikson Mena Diaz (tp)
    Stefano Dall’Ora (b)
    Marco Castiglioni (dr/perc)

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

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    Karl die Große (Duo)

    Die Leipziger Band „Karl die Große“ ist jetzt als Duo auf Tour!

    Vielschichtiger Pop mit lyrischen, deutschsprachigen Texten, performt von zwei beeindruckenden Frauen. Entwaffnendes Songwriting und Gesang von Wencke Wollny lassen Lieder zum Sog werden. Begleitet und gleichzeitig getragen wird sie von der Posaunistin und Multiinstrumentalistin Antonia Hausmann. Gemeinsam erschaffen sie ein Soundgeflecht aus starken Popbeats und zerbrechlichen Momenten. Die Texte sind weit entfernt von Einheitsbrei und Befindlichkeit. Man spürt die Dringlichkeit: Sie legt Wert auf Einordnung, die richtigen Fragen und vor allem auf Relevanz und ein Spektrum von Themen. Der Blick ist weiter, ist aufgefächert, nimmt poetische persönliche Perspektiven genauso ein, wie den gesellschaftlichen Blick über den Tellerrand.

    https://www.karldiegrosse.de/


    Einlass: 20 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr
    Eintritt: € 10,-/6,- erm.

    Veranstaltung der Konzertreihe UnerHÖRT & LIEDERlich, Präsentiert vom Club Voltaire und dem Radio Wüste Welle.


     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Soul, Funk, Electronic mit DJ Loff

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

April 2019
  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Kühntett „Reunion Tour 2019“

    Vor genau zehn Jahren wurde Bassist und Komponist Axel Kühn mit dem Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Im selben Jahr gewann er mit seiner damaligen Formation Kühntett den 1. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis. Nach einer über fünfjährigen Bandpause formieren sich nun die vier jung gebliebenen Musiker erneut und feiern ihr persönliches Erfolgsjahr 2009 mit einer Reunion. Neben dem Bandleader hat das Kühntett mit Sandi Kuhn am Saxophon einen weiteren Jazzpreisträger (2013) und herausragenden Komponisten in seinen Reihen. Der Pianist Christoph Heckeler und Neuzugang Felix Schrack am Schlagzeug gehören zu den versiertesten Musikern der süddeutschen Jazzszene. Das Quartett spielt eine Mischung aus „Kühntett Klassikern“ und neuen Kompositionen von Kühn und Kuhn. Und das mit einem frischen und offener Ansatz - sie möchten nicht aufwärmen, was vor zehn Jahren gut war! Vielmehr schöpft die Band ihr volles kreatives Potential aus.
    Man darf sich auf einen tief in der Tradition verwurzelten Modern Jazz freuen: natürlich fließend, nie verkopft, energiegeladen und abwechslungsreich, der den Zuhörer gekonnt in seinen Bann zieht.

    Axel Kühn (kb)
    Sandi Kuhn (sax)
    Christoph Heckeler (p)
    Felix Schrack (dr)

    Eintritt: 12 €, Schüler, Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

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    Klanglabor101





    Klanglabor101: Ein Ort für Experimente mit „tönend bewegter Form“. Hier steht allerlei bereit, um im richtigen Moment herausgeholt, neu zusammengestellt, durchgeschüttelt, verfremdet, erhitzt, abgekühlt zu werden – modaler Jazz, Psychedelic Rock, neue Musik, Progressive Rock, experimentelle Musik… Jetzt geht es darum, hinzuhören, zu reagieren, zu unterstützen, umzuwandeln, im richtigen Moment zuzuschlagen, auch mal abzuwarten, Spannung aufzubauen und ausklingen zu lassen…

    Was entsteht? Eine Reise ins Offene. Ein Film, den noch niemand gesehen hat. Eine Zeichnung, die im Augenblick entsteht.

    Jürgen Weyrich – Gitarre, Synthesizer

    Horst Schöller – Gitarren, Percussion, Synthesizer

    Achim Bock – Keys, Drums, Moog

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Konzert

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    Delta B

    Schon seit über elf Jahren üben sie den Spagat zwischen Cover und Kultur, machen dabei nichts, auf das sie keine Lust haben und damit doch meistens genau die Musik, auf die das Publikum Lust hat. Mehr als 180 Konzerte haben sie schon auf dem Buckel und doch tragen die vier Jungs von Delta B keine Last auf ihrer Bühne. Mit stets frischer und ansteckender Freude spielen sie die alten Klassiker von CCR, Johnny Cash, den Doors und auch mal von den Stones, werfen auch mal neuere Klassiker lokaler Schwabenrock-Größen in ihren Topf. Das eingesetzte Instrumentarium ist eine ebenso ungewöhnliche wie stimmige Mischung: Neben ganz gewohnten aber nie zu gewöhnlichen Blues Harps, E-Gitarre und E-Bass kommt am Rhythmus die Trommelkiste südamerikanischen Ursprungs, das Cajon, zum Einsatz. Sicher und präsent bauen die Stimmen auf diesem Fundament auf und so entsteht ein musikalisches Gebäude, das auf unerschütterliche Weise das Publikum zum Beben bringt.

    Besetzung

    Benjamin Strohmaier: Gesang, Cajon, Percussion
    Albrecht Nagel: Blues Harps, Gesang
    Bernd Strohmaier: E-Gitarre, Gesang
    Niels Ott: Bass

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

    mehr Info: auf den Titel klicken

    Jazzclub Jam Session mit Anselm Krisch

    Der Tübinger Pianist und sein hochkarätiges „Working trio“ mit Andrey Tatarinets (b) und Ferenc Mehl (dr) eröffnen den Abend und begleiten danach die Jamsession.
    Eintritt frei!

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Rudi Dutschkes Kritik an Marx, Lenin und Bloch

    Argumentierende Lesung von Welf Schröter, Talheimer Verlag

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Fynn Grossmann Quintett

    Das Fynn Großmann Quintett, eine junge Band, die eigene Kompositionen präsentiert, hat seinen Platz im zeitgenössischen Jazz bereits gefunden: 2015 gegründet, wird die Band 2017 mit dem „Jungen Münchner Jazzpreis“ und dem „Hannover Jazzpreis“ ausgezeichnet. Ihr Sound ist vielschichtig und facettenreich und die Kompositionen des Bandleaders tragen eine eigene Handschrift. Gleichzeitig bieten sie genügend improvisatorische Freiräume, die die fünf Musiker auszunutzen wissen - im gesamten dynamischen Spektrum von ultraleise bis hin zu furiosen Tutti mit ordentlich Power.

    Experimentelles gehört ebenso dazu wie auskomponierte Teile, Jazz-Tradition und Improvisation. Es entsteht eine Musik, die zwar klar dem Jazz zuzuordnen ist, jedoch durch europäische Klassik und asiatische Einflüsse geprägt ist. Entsprechend begeistert ist die Musikkritik: „Mit einer kommunikativ ausgezeichnet harmonierenden Rhythmusgruppe gelang es der Gruppe, eine Energie abzutrotzen, die über die bekannten Muster des Zusammenspiels hinausreichte.“ (SZ) „Das Quintett hat einen erstaunlich reifen Sound ... ein Quintett, von dem man noch hören wird.“

    Fynn Großmann (as, ob)
    Phillip Dornbusch (ts, kl)
    Marko Djurdjevic (p)
    Clara Däubler (kb)
    Johannes Metzger (dr)

    Eintritt: 12 €, Schüler, Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Comedy und Kabarett

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    Harry Kienzler räumt auf!

    Reime, Lieder, Kabarett  ...und Improvisation

    Donald Trump baut eine Mauer. Mary Kondo bringt Ordnung in unser Leben und Harry Kienzler räumt sein Zimmer auf. Und in der Künstlerbude findet sich einiges. Da liegt ein Gedicht! Und was ist das denn für ein Musikinstrument? Sollte ich nicht besser in ein Smarthome ziehen, das sich von selber aufräumt? Oder in einer japanischen Schlafkoje um die Welt reisen? Ist nicht gerade das kreative Chaos die schönste Ordnung?

    Ein Abend über die großen und kleinen Räume, Entdeckungen und Fluchten. Harry Kienzler reimt sich durch die Sprachräume, sampelt Tiergedichte, improvisiert Beats und singt einen neuen Schlager. Der Theatersportler und Slam Poet räumt auf und ab und freut sich über Gäste.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Konzert

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    Lukas Meister

    Es ist viel passiert, seit der Exilfreiburger und Wahlberliner, selbst etwas erstaunt, plötzlich bei dem Berliner Showformat TV Noir auf der Bühne stand, und das überraschte Publikum mit einer spontanen Einlage begeisterte. Der Funke war entfacht. Inzwischen ist der Liedermacher gereift, als Mensch und als Künstler, hat zwei Alben veröffentlicht, die Musik zum Hauptberuf gemacht und mehrere hundert Konzerte im deutschsprachigen Raum gespielt.

    Mit sympathischer Grandezza tritt er auf die Bühne und singt von Gefühlen, die wir alle kennen, mit Worten, die uns so nicht eingefallen wären. Humor und Melancholie vereinigen sich und vermitteln eine erfrischend unorthodoxe Sicht auf die Dinge. Manchmal weiß man nicht, ob die Sprache mit dem Texter jongliert, oder umgekehrt. Inzwischen hat der Meister sich, nicht nur als Support und Begleitmusiker für Sarah Lesch, einen Namen gemacht. Nun ist es an der Zeit, neue Songs im Bühnenlicht zu präsentieren: Das dritte Album ist auf dem Weg! Was will man da machen? Vorbeikommen, zurücklehnen, genießen!

    Eintritt: € 10,-/6,- erm.

    Veranstaltung der Konzertreihe UnerHÖRT & LIEDERlich, präsentiert von Club Voltaire und Radio Wüste Welle

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Mixed Music von DJane Kerstin

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

Mai 2019
  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    JOGI, DER ZUFALL UND WIR eine Hommage an Dr. Jörg Bohse

    Am 7. Mai jährt sich der Todestag von Jogi Bohse zum achten Mal. Grund genug, ihn im Club Voltaire in seinem Sinne hoch leben zu lassen. Als Jogi im Jahr 2005 den Vorsitz des Bundesverbands deutscher West-Ost-Gesellschaften (BDWO) in Berlin abgab, hatte er wieder Zeit, sich seinem Hobby zu widmen und fand in dem Akkordeonisten Peter Weiß einen Partner auf der Bühne, mit dem er seine Brecht-Revue wieder aufnahm. Es entstanden sieben weitere Programme, von denen an diesem Abend zahlreiche Ausschnitte aufgeführt werden.

    Für den gesanglichen Teil konnten wir die Sopranistin Sophia Brickwell gewinnen, die im letzten Jahr im Club Voltaire mit einem Programm über Mascha Kaléko begeisterte. Die gelernte Opernsängerin ist in vielen Genres unterwegs und wird von Peter Weiß am Klavier und Akkordeon begleitet. Den literarischen Part von Jogi übernimmt Werner Schärdel, für den der Club Voltaire das ist, was für Boris Becker Wimbledon war: sein Wohnzimmer. Von dem begehrten Polt-Rezitator sagt man, dass er dessen Texte besser vorträgt als der Autor selbst. Durch den Abend führt Peter Weiß, der die einzelnen Darbietungen mit kuriosen Zufällen verbindet, die er im Leben von Jogi Bohse gefunden hat und die nur einen Schluss zulassen: Alle Wege führen zwar nach Rom, alle Zufälle jedoch nach Tübingen.

    Einlass: 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
    Eintritt: frei, um eine Spende für die Künstler wird gebeten

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Konzert

    mehr Info: auf den Titel klicken

    Alejandro Sancho - Tangos

    Alejandro Sancho, der sich über viele Jahre auf der Bühne und als Studiomusiker einen Namen gemacht hat, präsentiert jetzt sein erstes Soloalbum, das sich intensiv mit der Tangomusik seiner Heimat Argentinien auseinandersetzt. Für „TANGOS“ hat Alejandro, der in Argentinien aufwuchs und tief in der Kultur seiner Heimat verwurzelt ist, einige der bekanntesten traditionellen Tangos ausgewählt und für Solo-Gitarre arrangiert. Die Lieder des Albums, deren Geschichten Alejandro allein mit der Stimme seiner Gitarre erzählt, bestechen durch den Reichtum ihrer Melodien und die Schönheit der Texte, die – geprägt von nostalgischer Sehnsucht nach längst vergangenen Zeiten – von verlorener Liebe, Leidenschaft und Reue singen, den klassischen Themen des argentinischen Tangos. In seinen Arrangements verfolgt Alejandro die Spuren der großen argentinischen Gitarrenmeister, wobei einige Stücke im traditionellen Stil stehen, andere mit modernen Klängen, wie Einflüssen aus dem Jazz überraschen. Die Tempi der Stücke folgen dabei immer den Vorgaben des Melodiebogens und fluktuieren daher permanent zwischen gedehnten Rubati und pulsierender Motorik. Auf dem Album finden sich auch zwei Eigenkompositionen von Sancho: „Ein großes Hörvergnügen – sowohl in technischer als auch künstlerischer Hinsicht“. (Ivan Rod)

    Über Alejandro Sancho

    Geboren und aufgewachsen in Argentinien, lebt Alejandro seit 2010 in Dänemark. Während seiner sich über drei Jahrzehnte spannenden musikalischen Laufbahn hat Alejandro sich sowohl auf der Bühne als auch in Studio und Fernsehen extensiv mit verschiedenen Stilrichtungen der Populärmusik beschäftigt, wie z.B. Jazz, Bossa Nova & Samba, Rock, Pop und Populärmusik aus Argentinien. Seit 15 Jahren hat er sich ganz dem Tango verschrieben. Neben Konzerten mit unterschiedlichen Formationen (Fernando Marzan Quintet, Jungman & Sancho Tango Duo and Torben Westergaard’s Tangofied Ensemble) führten ihn Tourneen mit Tangotanz-Produktionen wie Tango Buenos Aires, Tango Seducción, Mora Godoy’s Dance Company und die Sadler’s Wells Produktion „M¡longa“, von Sidi Larbi Cherkaoui in die ganze Welt. So trat er in einigen der berühmtesten Theater- und Opernhäuser der Welt auf: unter anderem in der Sydney Opera, den Chicago und Philadelphia Symphony Halls, dem L’Olympia in Paris, der Osloer Oper und dem New York City Center.Alejandro Sancho ist einer der innovativsten Künstler und gefragtesten Musiker der dänischen Tango-Szene.

    http://alejandro-sancho.com

    Eintritt: € 12,- / erm. € 6,-

    Kartenreservierungen per Mail an buero@club-voltaire.net

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    FUMMQ - Ferenc und Magnus Mehl Quartett

    Diese Formation um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat sich ganz dem modernen, unverbrauchten Jazz verschrieben. Das spannungsgeladene Bandkonzept beinhaltet fetzige Eigenkompositionen und gefühlvolle Balladen. Ohne Berührungsängste schöpfen die Vier aus dem Vollen der Jazzgeschichte, begeistern aber trotzdem mit ihrer ganz persönlichen, explosiven Musik, welche stets von unglaublicher Energie beseelt ist.

    Mehrfach spielte die Band Tourneen in Deutschland und trat bei großen internationalen Festivals auf. Zudem war das Ensemble auf Einladung des Goethe Instituts mehrfach auf Gastspielreise. Mit ihrem tollen Zusammenspiel und ihren energiegeladenen Soli begeistert die Band jedes Mal ihr Publikum. Die frische, unkonventionelle Musik des Ferenc und Magnus Mehl Quartetts sowie das ungezwungene Auftreten der Musiker lässt garantiert den Funken überspringen.

    "The band sounds great together and I look forward to many more recordings in the future. The playing and writing is outstanding." (Dick Oatts) "This is a fine example of excellent young german jazz musicians. … Recommended highly!" (Richie Beirach)

    Magnus Mehl (as)
    Ferenc Mehl (dr)
    Martin Schulte (git)
    Fedor Ruskuc (b)

    www.fummq.de/html/

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 19:00

    Politik und Gesellschaft

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    Informationsveranstaltung zur Situation in Brasilien

    In Brasilien findet aktuell ein unvergleichlicher Rechtsruck statt. Bolsonaro, bekennender Rechtspopulist und Ex-Armeehauptmann, ist der neue Präsident Brasiliens. Es gehe seiner Regierung um die „Wiederherstellung der rassischen Hierarchie“ zugunsten der Weißen, die das Land seit der Kolonisierung dominierten. Seiner Äußerungen über Frauen, LGBTI, Schwarze, Indigene und Migranten, sind selbst im tief gespaltenen Brasilien ohne Vorbild. Und er hat den Indigenen und dem Amazonas-Regenwald den Kampf angesagt. Große Flächen indigenen Landes und des Regenwaldes will er dem Agrobusiness und internationalen Minenkonzernen ausliefern. Mit dramatischen Folgen für die „grüne Lunge der Welt“.

    Der neue Dokumentarfilm von Martin Keßler zeigt die aktuelle Lage in Brasilien:  „Count Down am Xingu VI -Raubzug nach Amazonien“

    Der Film zeigt die Amtseinführung mit den Huldigungen seiner Anhänger,  „Mito, Mito“ -„Mythos, Mythos“ schreien sie ihm entgegen und verherrlichen die frühere brasilianische Militärregierung. Er reist ins Indigenengebiet der Arara, das seit der Wahl Bolsonaros verstärkt von illegalen Holzfällern und Landräubern heimgesuchtwird. Er war bei den Goldsuchern von Resacca, wo der kanadische Konzern „Belo Sun“ die größte Goldmine Brasiliens errichten will. Und er trifft den emeritierten Bischof von Altamira, Dom Erwin Kräutler, der seit über 30 Jahren gegen den Megastaudamm „Belo Monte“kämpft. „Auch unter Bolsonaro wird die katholische Kirche weiter für die Menschenrechte streiten“.Und Antonia Melo vom Bürgerbündnis „Xingu Vivo“ fügt hinzu: „Bolsonaro hat uns zu Terroristen erklärt. Wir brauchen jetzt internationale Unterstützung und Kampagnen, damit er und seine Helfershelfer Amazonien nicht zerstören!“

    Der Film dauert 37 Minuten. Danach gibt es noch Informationen von Katja Polnik und Johann Graf, der im Februar für Poema in Brasilien war, und es ist Raum für Fragen und Diskussion.

    Eine Veranstaltung der medico international Gruppe Tübingen

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 19:00

    Politik und Gesellschaft

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    Gegen den Flächenfraß - Alternativen für die Region

    Ein Gespräch. Eugen Pissarskoi, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) stellt die vorsorgeorientierte  Postwachstumsposition vor. Evelyn Ellwart, Gründerin der BI Aubrunnen, und Emanuel Peter, Galgenfeld-Initiative diskutieren.

    Eine Veranstaltung der Tübinger Linken

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 19:00

    Literatur

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    Tübingen – Die kleine große Stadt als Romanschauplatz - Fällt aus!!!!!

    Die Veranstaltung muss leider wegen Krankheit ausfallen!!!!

    Vortrag von Dorothee Keuler

    „Ich bin nicht imstande, mir die elende, enge, stinkende Siedlung von damals vorzustellen, denn Alter und Enge sind für mich schön geworden. Ich habe mich durch den Staubgeruch in der alten Aula rühren lassen, habe am ‚Schimpfeck‘ den schwärzesten griechischen Tabak der Welt gekauft, bin, so jung wie Hölderlin damals, andächtig vor erhaltenen Vergangenheiten gewesen, vor seinem Turm, dem Presselschen Gartenhaus, der Stiftskirche, dem Stift mit dem Schloss, der Wurmlinger Kapelle. Seine Stadt war schmutzig, die Straßen waren verwahrlost und abends ohne Licht“, schreibt Peter Härtling in seinem Hölderlin-Roman.

    Aber Tübingen hat nicht nur illustre Stiftsköpfe zu bieten oder Zelebritäten wie Ottilie Wildermuth, Isolde Kurz, Hermann Hesse und Peter Härtling. In Tübingen leben viele Autorinnen und Autoren. Oder haben gelebt. Und das hat Spuren in der Literatur hinterlassen, denn der genius loci hat manchen Roman inspiriert, vor allem wenn es der Schauplatz einer stürmisch-bewegten Jugend- und Studentenzeit war.

    Unkostenbeitrag: 5 Euro (Anmeldung nicht erforderlich)

     

    Ort:

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jam Session – mit Sebastian Corrinth

    Der Schlagzeuger eröffnet mit seinem exzellent besetzten Trio mit Martin Sörös (p) und Frieder Klein(b) den Abend und lädt danach zum Jammen ein

    Eintritt frei!

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur

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    Die Brücke nach Haifa

    Ein dokumentarisches Licht-und Schattenspiel von und mit Janne Wagler. Unter Verwendung von autobiografischen Texten  und dokumentarischem Material einer Reise

    Ausgangspunkt  für diese szenische Lesung sind Texte, die in Israel entstanden. Die Schauspielerin Janne Wagler arbeitete von 2015 bis 2018 für mehrere Monate als Freiwillige in einem Altersheim für Überlebende des Holocaust in Haifa und in einem Hospiz in Jerusalem. 

    An einem beispiellosen Ort, auf der Nahtstelle zwischen jüdischem und arabischem Teil  von Jerusalem, liegt dieses Hospiz, in dem Menschen aller Religionen zusammen kommen, ihre letzte Zeit gemeinsam miteinander verbringen. Der viermonatige Aufenthalt in Jerusalem war geprägt von Unruhen, die so mancher Einheimische in Israel als dritte Intifada bezeichnet. Da hinein geriet die Schauspielerin, war täglich konfrontiert mit dem aktuellen Konflikt, mit den tiefen Zerrüttungen, die in der israelischen Gesellschaft ständig präsent sind. Ihre Neugier hat sie zu den unterschiedlichsten Orten und Menschen gebracht, sie fragte nach, hörte zu.

    Aufgewachsen in Ostdeutschland, geflüchtet noch vor dem Mauerfall über die ungarische Grenze, entdeckte die Künstlerin in Israel jene Momente, wo die eigene Biografie sich mit der Geschichte kreuzt. Sie lernte das Land und seine Menschen lieben, mit all den Widersprüchen und Spannungen. Intensiv setzt sie sich in Beziehung zu ihren Erlebnissen. Entstanden sind poetische Miniaturen, deren Kraft vor allem in der hohen Authentizität besteht.

    "Die Brücke nach Haifa" ist eine Spurensuche, eine Reise zu sich selbst, zur Familie. Texte von hoher Dichte und eine Schauspielerin, die mit wenigen Mitteln atmosphärische Bilder erzeugt, nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in ein außergewöhnliches Land.

    Die Dauer des Stückes beträgt ca 95 Minuten. Es gibt keine Pause. Alle verwendeten Geschichten, Bilder und Tondokumente sind Originalaufnahmen der Künstlerin.

    Premiere am Freitag, dem 17. Mai 2019 

    Club Voltaire

    Kartenreservierungen sind möglich unter theatergobelin@gmail.com

    oder auf der Homepage des Theaters GOBELIN

    www.theater-gobelin.de

    Karten zu 12.- / 8.- EURO

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Der Hannibal Komplex - Militantes, rechtes Netzwerk in der Bundeswehr

    In letzter Zeit tauchen immer neue Details über ein rechtes Netzwerk in der Bundeswehr auf, das Waffenlager anlegte, Todeslisten anfertigte und sich auf die Ermordung politischer Gegner*innen an einem „Tag X“ vorbereitete. Mehrere Angehörige des Kommando Spezialkräfte (KSK), das in Calw stationiert ist, sind Teil dieses braunen Sumpfs sind bzw. waren, darunter auch eine zentrale Figur, die unter dem Decknamen „Hannibal“ auftritt.

    Die Verstrickungen des Netzwerks reichen vom Militärgeheimdienst MAD über eine SEK-Einheit bis in den Verteidigungsausschuss des Bundestags hinein. Auch die Verfassungsschutzbehörden mehrerer Bundesländer haben ihre Finger mit im Spiel. Zeit, etwas genauer hinzusehen.

    Vortrag und Diskussion mit Luca Heyer von der Informationsstelle Militarisierung (IMI)

    Eine Veranstaltung des Friedensplenums-Antikriegsbündnis Tübingen, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN-BdA und des OTFR

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Juliana Blumenschein Quintett - Jazz goes Brazil

    Das Aufeinandertreffen von Jazz und brasilianischer Musik kreiert immer ein eindrucksvolles musikalisches Erlebnis. So auch in der Musik der Sängerin und Komponistin Juliana Blumenschein, Tochter zweier brasilianischer Musiker und von klein auf von Musik umgeben. In ihren Kompositionen verarbeitet Sie zahlreiche Einflüsse aus ihrer brasilianischen Herkunft, Jazz, klassischer Musik und dem Soul. Mal mit englischen, mal mit brasilianischen Texten, erzählen ihre Songs persönliche Geschichten aus dem Leben.

    Ihre Kompositionen präsentiert sie im Quintett, in dem sie junge deutsche und brasilianische Musiker versammelt hat.

    Juliana Blumenschein - voc
    Joander Cruz – sax/flute
    Florin Küppers - git
    Jan Dittmann - bass
    Jonas Esser – dr

    soundcloud.com/julianablumenschein

    www.facebook.com/julianablumenschein/

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    EXit_OPEN:\\

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    Smaely P // Philippe Cavaleri

    Die Reihe EXIt_OPEN: des Club Voltaire erforscht das klanglich(-musikalische) Experiment und hat an diesem Abend besondere Gäste:

    Smaely P hat seine Ursprünge als Live-Elektronik-Projekt im England der späten Nullerjahre. Klänge unterschiedlicher Quellen, sowohl elektronisch wie auch akustisch, Schall-Artefakte und klangliche Trümmerhaufen verschiedenartiger Instrumente, Atmo-Aufnahmen und elektrisch verstärkte Objekte finden Wege durch Schaltkreise. Sie bilden den Kern eines kompositorischen aber auch improvisatorischen Ansatzes, dessen Klang- und Schockwellen sich hier in einer audiovisuellen Performance in Raum und Publikum entladen.

    Der Belgier Philippe Cavaleri sammelt Kassetten vom Flohmarkt und sonst woher, und Super8-Filme, die irgendwo aufgetaucht sind, oder auch von ihm gemacht wurden. „En temps réel“ nennt er sein so immer neu entstehendes neues Programm. Atmo-Aufnahmen, Fragmente philosophischer Texte und/oder Reden in den verschiedensten Sprachen, Kassettchen aus Diktiergeräten und andere aufgenommene Quellen warten darauf, improvisierend neu zusammengesetzt, also re-komponiert zu werden und eine neue Form der Kommunikation zu konstruieren: Von der Banalität des Geräuschs zur audiovisuellen Poesie.

    Smaely P präsentierte solche Klangperformance u.a. in New York City, Los Angeles, London, Paris, Istanbul, sowie bei einschlägigen Festivals wie dem High Desert Soundings (Joshua Tree), Zuider Festival (Enschede), Wysing Arts Space-Time (Cambridge), etc. Er teilte sich die Bühne u.a. mit Dieter Moebius (Cluster), Damo Suzuki (Can), Simon Scott (Slowdive), Nate Young (Wolf Eyes) und dem Wandelweiser Komponisten Michael Pisaro.

    Philippe Cavaleri präsentierte seine Performance bereits bei DOM (Moskau), l'Hybride (Lille - Fr), Experyment (Zbaszyn – Pl), Extrapool (Nijmegen – Niederlande), Point Culture (Liege – Be), (H)ear Kunstcentrum Signe (Heerlen – Nl) und etlichen mehr.

    Websites: https://ypsmael.com https://philippecavaleri.webs.com

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    UMSCHALTEN: 7 Filme zu Energie, Menschenrechten und Klimaschutz

    Die UNO hat die Jahre 2014 bis 2024 zur „Dekade der nachhaltigen Energie für alle“ erklärt, denn 20% der Weltbevölkerung haben keinen Zugang zu Strom. Betroffen sind vor allem die ärmeren Menschen in Ländern des Südens. Dort werden zudem Menschenrechte verletzt, um die Energieversorgung der Industrieländer zu sichern. Doch es gibt auch Ansätze zu einer nachhaltigen und klimafreundlicheren Energieversorgung. Sieben Filme greifen Aspekte dieses Themas auf.

    Eintritt frei

    Eine Veranstaltung von vhs Tübingen, Fairtrade-Stadt Tübingen und Club Voltaire im Rahmen der Tübinger Nacht der Nachhaltigkeit

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 16:00

    Konzert

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    Fridays For Future | Solidaritätskonzert

    n Kooperation mit der Fridays For Future-Initiative, dem Sudhaus und dem Club Voltaire organisieren die Tübinger Musikerin Kathryn Döhner und der Tübinger Musiker Thomas Maos am Vorabend der Europawahl ein Soli-Konzert für die derzeit für viele wichtigste internationale politische Bewegung.

    Als Zeichen des Dialoges treten Künstler/Innen verschiedener Generationen und Genres auf: von Singer/Songwriter, Folk, Worldmusik, Poetry Slam bis hin zu elektronischer Tanzmusik. Das Programm wird mit kreativen und informativen Wortbeiträgen gewürzt.

    Im Fokus der Veranstaltung steht das Verbindende zwischen den Generationen. Die Anliegen der Fridays For Future Bewegung sollen auch denjenigen vermittelt werden, die nicht zu den wöchentlichen Demos kommen.

    Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten. Die Einnahmen der Veranstaltung gehen komplett an die Initiative FridaysForFuture.

    Bei schönem Wetter verlegen wir die Veranstaltung in den Biergarten.

    www.fridaysforfuture.de


     

    Ort: Sudhaus Tübingen

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Soul, Funk, Electronic mit DJ Loff

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur

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    Jens Fischer Rodrian - Wahn & Sinn

    „Du bist und bleibst der Architekt deiner Wege, nimm ab und zu die Gerade,
    aber öfters die Schräge“
    (Jens Fischer Rodrian}

     

    Was war

    Die Koordinaten für sein erstes Spoken-Word- und Sung-Word-Album WAHN & SINN bestimmt Jens Fischer Rodrian schon seit gefühlten Ewigkeiten. Er, der auch als Jens Fischer oder f i s c h e r firmiert, studierte das Leben und die Musik zunächst in München, dann in Los Angeles und später in New York und Boston, wo er Teil der Blue Man Group wurde. Zurück in Deutschland engagierte ihn die Blue Man Group Berlin als musikalischen Leiter. Die Frohbotschaft, dass ein wenig bis gar nicht affektierter und gleichsam überaus vielfältiger, wachsamer und neugieriger Musikbesessener seine Ressourcen als Komponist, Produzent und Songwriter teilen wollte, machte in Musikdeutschland schnell die Runde. Unter seiner Ägide entstanden unter anderem Songs und Alben von Max Prosa, Katja Riemann, Tim Neuhaus und Boundzound. Mit Demba Nabé von Seeed gründete er die Band H e r m e n, Konstantin Wecker ist er als Produzent und Live-Musiker ein wich5ger Bruder im Geiste.

    Das aktuelle Album „Wahn & Sinn“ - Musik für Freidenker

    WAHN & SINN ist die Vertonung von „Sich kurz fassen - ach", dem ersten Gedichtband von Jens Fischer Rodrian. Ist das Musikkunst oder Kunstmusik? Wen interessiert's! Sein persönliches Glücksgefühl ist nicht davon abhängig, ob 200 oder 20.000 Units seines neuen Albums ihre Kreise ziehen werden. WAHN & SINN existiert nicht für oder gegen den Zeitgeist. Dann wäre sie ja kein poetischer, sondern ein politischer Ausdruck. Die Platte trotzt nicht mal Bestehendem. Sie ist. Ohne Warum.

    Musik für Übermorgen.

    Was zählt ist der erlebbare, empathische Individualismus. Die persönliche Verletzbarkeit wird zum kategorischen Imperativ. Daran appelliert WAHN & SINN abwechselnd in Pianissimo und For5ssimo. Die Songs laden zur individuellen Interpretation ein, sie wollen mit dem Leben und dem Erlebten jedes einzelnen Zuhörers gefüllt werden. Alles zu jeder Zeit, an jedem Ort, ohne ersichtlichen Grund - so ist das Leben. Und so klingt seine Musik. Feinsinn kann so anregend sein, dass er zu geistigem Ausnahmezustand führen kann. Vom „Soundtrack für die Fantasie der Leute“ ist die Rede, wenn Jens Fischer Rodrian seine Musik beschreibt. Das soll reichen. Pink Floyd lieferten ja auch nie Gebrauchsanweisungen zu ihren Platten. Auch WAHN & SINN ist Zukunftsmusik. Zeitlos. Verstörend. Sexy. Schön.

    Die Stimme als Neutrum

    Davon abgesehen, ist der Sänger Jens Fischer Rodrian weder laut noch lautmalerisch. Wie angenehm anders! Auch hier setzt Jens Fischer Rodrian nicht neue, aber erfrischend andere Akzente. Er kann, was Paddy McAloon von Prefab Sprout und Neil Tennant können: Die Stimme neutral nutzen. In WAHN & SINN werden Emotionen nicht auf Teufel komm raus evoziert.

    WAHN & SINN gibt es endlich. Für die Menschen. Für das Leben. Für die Kunst. Für die Unterhaltung. Und... natürlich gerne auch für den Platin-Award!
    (Text von Michael Loesl)

    Website

    Kartenreservierungen per Mail an buero@club-voltaire.net

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur

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    Jens Fischer Rodrian - Wahn & Sinn

    „Du bist und bleibst der Architekt deiner Wege, nimm ab und zu die Gerade,
    aber öfters die Schräge“
    (Jens Fischer Rodrian}

     

    Was war

    Die Koordinaten für sein erstes Spoken-Word- und Sung-Word-Album WAHN & SINN bestimmt Jens Fischer Rodrian schon seit gefühlten Ewigkeiten. Er, der auch als Jens Fischer oder f i s c h e r firmiert, studierte das Leben und die Musik zunächst in München, dann in Los Angeles und später in New York und Boston, wo er Teil der Blue Man Group wurde. Zurück in Deutschland engagierte ihn die Blue Man Group Berlin als musikalischen Leiter. Die Frohbotschaft, dass ein wenig bis gar nicht affektierter und gleichsam überaus vielfältiger, wachsamer und neugieriger Musikbesessener seine Ressourcen als Komponist, Produzent und Songwriter teilen wollte, machte in Musikdeutschland schnell die Runde. Unter seiner Ägide entstanden unter anderem Songs und Alben von Max Prosa, Katja Riemann, Tim Neuhaus und Boundzound. Mit Demba Nabé von Seeed gründete er die Band H e r m e n, Konstantin Wecker ist er als Produzent und Live-Musiker ein wich5ger Bruder im Geiste.

    Das aktuelle Album „Wahn & Sinn“ - Musik für Freidenker

    WAHN & SINN ist die Vertonung von „Sich kurz fassen - ach", dem ersten Gedichtband von Jens Fischer Rodrian. Ist das Musikkunst oder Kunstmusik? Wen interessiert's! Sein persönliches Glücksgefühl ist nicht davon abhängig, ob 200 oder 20.000 Units seines neuen Albums ihre Kreise ziehen werden. WAHN & SINN existiert nicht für oder gegen den Zeitgeist. Dann wäre sie ja kein poetischer, sondern ein politischer Ausdruck. Die Platte trotzt nicht mal Bestehendem. Sie ist. Ohne Warum.

    Musik für Übermorgen.

    Was zählt ist der erlebbare, empathische Individualismus. Die persönliche Verletzbarkeit wird zum kategorischen Imperativ. Daran appelliert WAHN & SINN abwechselnd in Pianissimo und For5ssimo. Die Songs laden zur individuellen Interpretation ein, sie wollen mit dem Leben und dem Erlebten jedes einzelnen Zuhörers gefüllt werden. Alles zu jeder Zeit, an jedem Ort, ohne ersichtlichen Grund - so ist das Leben. Und so klingt seine Musik. Feinsinn kann so anregend sein, dass er zu geistigem Ausnahmezustand führen kann. Vom „Soundtrack für die Fantasie der Leute“ ist die Rede, wenn Jens Fischer Rodrian seine Musik beschreibt. Das soll reichen. Pink Floyd lieferten ja auch nie Gebrauchsanweisungen zu ihren Platten. Auch WAHN & SINN ist Zukunftsmusik. Zeitlos. Verstörend. Sexy. Schön.

    Die Stimme als Neutrum

    Davon abgesehen, ist der Sänger Jens Fischer Rodrian weder laut noch lautmalerisch. Wie angenehm anders! Auch hier setzt Jens Fischer Rodrian nicht neue, aber erfrischend andere Akzente. Er kann, was Paddy McAloon von Prefab Sprout und Neil Tennant können: Die Stimme neutral nutzen. In WAHN & SINN werden Emotionen nicht auf Teufel komm raus evoziert.

    WAHN & SINN gibt es endlich. Für die Menschen. Für das Leben. Für die Kunst. Für die Unterhaltung. Und... natürlich gerne auch für den Platin-Award!
    (Text von Michael Loesl)

    Website

    Kartenreservierungen per Mail an buero@club-voltaire.net

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

    mehr Info: auf den Titel klicken

    Tim Köhler & Band

    Der Liedermacher aus Bamberg erzählt am Klavier Geschichten von Menschen und all dem dazwischen. Persönlich, authentisch und gerne etwas melancholisch kommen seine Lieder daher. Äußerst sprachgewandt und bildreich, aber oft überraschend präzise auf den Punkt beschreibt er Gefühlslagen und Gemütszustände, die wohl jeder kennt, aber selten jemand so in Worte fassen kann. Seine Texte und seine angeraute Stimme sorgen dafür, dass ihm nicht selten eine gewisse Nähe zu „Element of Crime“ bescheinigt wird – kein Wunder, war es doch die Musik dieser Band, die ihn überhaupt dazu inspirierte, Lieder auf Deutsch zu schreiben. Allerdings tat er das lange nur für sich. Erst relativ spät kam der Entschluss, sich damit auf Bühnen auszuprobieren – aber umso schneller sorgte er dann für Aufmerksamkeit: die ersten renommierten Auszeichnungen wie der Jury-Preis „Hoyschrecke“ oder der vom Publikum vergebene Rhein-Main-Liedermacherpreis ließen nicht lange auf sich warten. Spätestens mit seinem ersten Soloalbum „also:“ wurde er zum hoch gehandelten Geheimtipp (Folker: „Ein Name, den man sich merken sollte!“) und schaffte es ins Programm einiger größerer Festivals. „Ganz groß!“, urteilten etwa die Nürnberger Nachrichten nach seinem Auftritt beim Bardentreffen und bescheinigten ihm, mit seinen Songs voll „unverkünstelter Poesie“ den Beweis geliefert zu haben, „dass auch ruhige Lieder Ecken und Kanten haben können. (…) Jede Zeile poesiealbum-schön!“. Gerne tritt er hin und wieder auch in Begleitung auf: mit Nadine Hagelstein (Gitarre / Gesang), Uli Strömsdörfer (Bass / Akkordeon / Gesang) und Christian Steinlein (Percussion) hat er seine Lieder ideenreich neu arrangiert. Die rhythmische Verspieltheit und nicht zuletzt der oft mehrstimmige Gesang verpassen ihnen noch einmal eine eigene Qualität.

    Mehr Infos, Videos, Hörproben u.v.m. unter www.tim-koehler.net

    Eintritt: € 10,-/6,- erm.

    Veranstaltung der Konzertreihe UnerHÖRT & LIEDERlich, präsentiert von Club Voltaire und Radio Wüste Welle.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

Juni 2019
  • Beginn: 20:00

    Konzert

    mehr Info: auf den Titel klicken

    Potpourri

    Eine Landschaft aus Wort und Klang

    Ein bunter Kulturabend: Frauenpower mit internationalen Liedern (aus der ganzen Welt), dazu gibt Gerda Maria Pflock, Autorin und Radiomacherin, ihr Kabarett-Debüt.

    mit der internationalen Frauenband Sisorama und der Autorin Gerda Maria Pflock.

    “Tübingen, Künstliche Intelligenz, Ethik und Politik”, das sind Themen, die Gerda Maria Pflock in ihrem Kabarett-Debüt beleuchtet.

    Sisorama spielt bunt, so wie Tübingen auch sehr bunt ist, internationale Lieder in unterscchiedlichen Sprachen, aus verschiedenen Ländern aber auch aus unterschiedlichen Musikrichtungen (Folk, Jazz,  Pop etc.), - denn einschränken lassen wollen sich die Frauen von Sisorama nicht.
    In der abwechselnden Folge ergänzen sich Text und Musik zu einem spannenden und anregenden Abend.

    Simi Barazi: Gesang
    Maja Grubina: Piano
    Razie Amirian: Percussion
    Annika Brunel: Fagott, Flöte









    Eintritt: 12.- / erm. 8.-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    20 Jahre Kosovo-Krieg

    Das Ereignis und die Folgen für die Balkan-Region und das Völkerrecht

    Vortrag & Diskussion mit Andreas Zumach

    Der Angriff der NATO-Luftwaffe vor 20 Jahren im März 1999 auf Serbien, an dem sich erstmals auch die deutsche Bundeswehr beteiligte, war in vielerlei Hinsicht ein Präzedenzfall. Ohne ein Mandat der Vereinten Nationen markiert das Eingreifen im Kosovo-Krieg eine Wende in der Ausrichtung der NATO: vom militärischen Verteidigungsbündnis des westlichen Blocks im Kalten Krieg zum weltweiten Interventionsbündnis. Die neue Strategie der NATO machte Schule und erscheint im Nachhinein als der Beginn einer Reihe von Kriegseinsätzen wie in Afghanistan oder dem Irak. Das Vorgehen der NATO trug dazu bei, das Vertrauen in das Völkerrecht zu untergraben.
    Dem Waffenstillstand im Juni 1999 folgte eine faktische Besetzung der serbischen Provinz Kosovo, bei der sehr schwerwiegende Eingriffe in die wirtschaftliche Struktur vorgenommen wurden. Die Privatisierung staatlicher und genossenschaftlicher Betriebe und die vollständige Öffnung für ausländische Importe schädigten die lokalen Industrien und führen bis heute zu hoher Arbeitslosigkeit, Armut und Perspektivlosigkeit. Konflikte zwischen den verschiedenen Teilen der Bevölkerung bestehen gleichzeitig weiter und lassen den Kosovo nicht zur Ruhe kommen. Für Deutschland hat der Kosovo-Krieg besondere Bedeutung, weil erstmals nach 1945 deutsche Soldat*innen an einem Krieg im Ausland teilnahmen.
    Der Vortrag zeichnet die Ereignisse im März 1999 nach und beleuchtet einerseits die Folgen der NATO-Intervention in Hinblick auf das Völkerrecht und die Autorität der UNO und andererseits auf die politische und soziale Lage in der Region.

    Andreas Zumach ist Journalist, Publizist und UNO-Korrespondent für die tageszeitung (taz)). Er schreibt unter anderem zu den Themen Friedenspolitik, Völkerrecht, Rüstungskontrolle und beschäftigt sich mit der Rolle und der Entwicklung der Vereinten Nationen (UNO).

    Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit dem Club Voltaire und dem Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen

    Eintritt frei

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

    mehr Info: auf den Titel klicken

    Indien - Global Player der Dritten Welt

    Vom Armenhaus zum Schwellenland zur zukünftigen Weltmacht?

    Vortrag/Diskussion mit Prof. John P. Neelsen (Soziologe, Universität Tübingen)

    Indien – Land der Asketen und Informatiker, von Maharadschas und Unberührbaren, von Bollywood und heiligen Kühen, von Überbevölkerung und abgrundtiefer Armut, von Atomwaffen und Gandhis Gewaltlosigkeit - kaum ein anderes Land ruft so viele widersprüchliche Assoziationen hervor. 

    Mit 1.3 Milliarden Menschen, die bis zur Mitte des Jahrhunderts auf 1.7 Milliarden ansteigen sollen, wird es dann mit Abstand das bevölkerungsreichste Land der Erde sein. Seit 1990 hat Indien im Zuge der neoliberalen Weltmarktöffnung einen Wachstumsschub erlebt und gehört heute zu den 10 führenden Wirtschaftsmächten. Es beansprucht den Status einer Hegemonial- und Ordnungsmacht im Indischen Ozean, die für den Welthandel und vor allem Öltransporte so wichtige Wasserstraße. Führendes Mitglied der Dritten Welt, Sprachrohr der Blockfreien, Schwellenland, gehört Neu-Delhi mit Russland und China zu den Teilnehmerstaaten der BRICS und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, die einen Wandel in der vom Westen dominierten Weltordnung fordern.

    Der Vortrag greift die Fragen der wirtschaftlichen Zukunft Indiens auf, hinterfragt die Prognosen Indiens als zukünftig 2. stärkster Volkswirtschaft, analysiert deren gesellschaftliche Folgen und diskutiert die außenpolitische Rolle Indiens als Schlüsselland im Wandel vom Westen nach Asien, vom Atlantik zum Pazifik, vom Norden in den Süden, und im sich abzeichnenden Konflikt zwischen China und den USA. 

    John P. Neelsen ist apl. Professor am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Globalisierung, Nord-Süd-Beziehungen  und Südostasien. Er ist Vertrauensdozent der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

    Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit dem Club Voltaire

    Eintritt frei

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Konzert

    mehr Info: auf den Titel klicken

    Du & Ich - Just a Gigolo und fesche Lola

    Du & Ich, das sind Diereni, Sängerin/Songwriterin und Uli am Klavier/Keyboard und Akkordeon.

    DU&ICH präsentieren mit ihrem neuen Programm deutsche und internationale (insbesondere US-amerikanische) Songs und Schlager der 1930er Jahre. Diereni (Reni Sieblitz-Obermeier) lebte viele Jahre in den USA und ist deshalb prädestiniert, diese Songs, die auch geprägt sind vom Jazz bzw. Swing der damaligen Zeit, sprachlich perfekt und musikalisch authentisch zu interpretieren. Mit Uli Kalbrecht hat sie einen kongenialen Begleiter am Klavier, der gelegentlich auch mit Solo-Einlagen aufwartet. Die Situation in Deutschland war in dieser Dekade ja nicht nur (wie in den USA) überschattet von der Weltwirtschaftskrise, sondern auch seit 1933 geprägt von der Herrschaft der Nationalsozialisten, die massiv in die Unterhaltungsmusik eingriffen: frivole Texte sowie Jazz („Negermusik“) wurden verboten, viele Künstler wurden in KZ´s ermordet oder mussten emigrieren. Diesen Bruch markieren z.B. zwei Schlager aus dem Programm: „Die fesche Lola“, 1930 gesungen von Marlene Dietrich, die sich weigerte – trotz eines großzügigen Angebots von Goebbels – 1936 aus den USA nach Deutschland zurückzukehren und „Kann denn Liebe Sünde sein?“ von Zarah Leander, „die als Ersatz für die ausgewanderte Marlene Dietrich etabliert werden sollte“.
    Somit bietet das Programm von DU&ICH ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Kaleidoskop internationaler Unterhaltungsmusik der damaligen Zeit.

    Eintritt frei, Spenden erwünscht

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Comedy und Kabarett

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    Gabriele Busse: Entfällt! Nachholtermin19.07.19

    Entfällt wegen Krankheit!!
    Nachholtermin 19.07.19

     

    Die Kabarettistin Gabriele Busse ist nicht nur in der veganen Szene ein Geheimtipp, den man nicht verpassen sollte. Sie begeistert ihr Publikum mit Offenheit, Selbstironie und bösartig-liebevollem Humor. Ihr Video „Das bisschen Schlachten“ hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. In ihrem Solo-Programm „Auch der Broccoli hat Gefühle“ wird sie ihre Verzweiflung los - über die Sprüche ihres Umfelds, schmelzende Eisberge und über all jene, die sie für extrem halten, weil sie nicht töten lassen will. 2017 wurde sie für den Prix Pantheon nominiert.

    „Die Power-Veganerin räumte nicht nur gründlich mit Vorurteilen auf, sondern hielt auch den Fleischessern auf amüsante und zum Nachdenken anregende Art den Spiegel vor.“ (Ettenheimer Stadtanzeiger)

    „herrlich selbstironisch“ (Meinerzhagener Zeitung)

    „Eine Bühnenshow sprühend vor bissigen Gags“ (Badische Zeitung)

    „Eine derart frische, freche, in ihrer Offenheit und Selbstironie geradezu umwerfende Kabarettistin haben wir seit Jahren nicht mehr erlebt. Veganes Kabarett und neurotische Comedy in unwiderstehlicher Symbiose.“ (Bonner General-Anzeiger)

    www.gabrielebusse.de

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jazzclub Jam Session – mit Martin Trostel

    Unsere traditionelle Saisonabschluss-Session wird eröffnet vom ‚Stuttgart Connection‘ Trio des Tübinger Pianisten mit Sebastian Schuster (b) und Clemens Fregin (dr). Die Band spielt den ersten Set und lädt dann zum Jammen ein. Eintritt frei!

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 11:00

    Politik und Gesellschaft

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    Tag der offenen Gesellschaft

    Auch der Club Voltaire schließt sich der bundesweiten Initiative für eine offene Gesellschaft an. Wir öffnen unsere Türen und bieten bei Snacks und Getränken einen Tisch für Gespräche, Anregungen, Information und Diskussion.
    Das Kulturzentrum Club Voltaire liegt mitten in der Stadt Tübingen. Mit unserem Programm möchten wir den Dialog in der Gesellschaft fördern. An diesem Tag kann man sich über den Club Voltaire informieren, das mittelalterliche Haus ansehen, sich mit uns unterhalten ...
    Ein Toast auf die offene Gesellschaft!

    www.die-offene-gesellschaft.de

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Konzert

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    The Connemara Band

    Die Connemara-Band spielt Irish Folk, mal traditionell, mal verrockt, mal verbluest. Zum Repertoire gehören u.a. fetzige Jigs, Reels und traditional Songs, aber auch Eigenkompositionen sowie eigene Arrangements, die sich nicht immer an den gewohnten "Irish Folk" anlehnen.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Urban Love makes Urban Poem - Veranstaltung wird verschoben!

    Diese Veranstaltung wird verschoben - Neuer Termin in Kürze hier!!!!

     

    von und mit Paolo Aldrovandi
    und der Übersetzerin Enrica Santoni-Rothfuss

    Paolo Aldrovandi lebt seine Dichtung sehr intensiv. Seine Seele ist es, die gehört werden will. Nicht nur für seine Übersetzerin Enrica Santoni-Rothfuß ist die Beschäftigung mit seinen Texten persönliche, innerliche Arbeit, die einen kathartischen Effekt hat.
    Wer diese Gedichte liest oder hört, bleibt nicht unberührt. Genau das ist auch der Sinn echter Dichtung, gerade in unserer heutigen, unmenschlichen Zeit, in der kaum jemand den Mut aufbringt,  seine innerlichen Leiden auszudrücken. Man sollte diese rohe Dichtung nicht fürchten -- sie ist nur ein Spiegel unseres Selbst, und vielleicht auch die einzige Möglichkeit, unsere Menschlichkeit zur Sprache kommen zu lassen.

    Paolo Aldrovandi ist auch Organisator des Festival Internazionale di poesia Virgilio in Mantua.

    www.poesiaterradivirgilio.it

    Eintritt: 5.- / erm. 3.-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

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    Miriam Donohue

    Die irische Musikerin Miriam Donohue versteht es, diese besondere Melancholie heraufzubeschwören, die einen nicht runterzieht, sondern irgendwie entspannt und glücklich macht. Klar, manchmal ist alles doof, aber wenn man Miriam zuhört, ist einem das egal. Oder vielmehr: es ist sogar gut so. Es gibt keinen Grund mehr zu murren oder für Eskapismusphantasien. Man fühlt man sich einfach wohl und vollkommen zuhause in der Welt, so wie sie ist mit allen Höhen und Tiefen. Ruhig und kraftvoll ist Miriams Musik. Das minimale, perfekt akzentuierte Fingerpicking lässt viel Raum für ihre samtig-soulige Stimme. Die Texte sind geprägt von erdiger irischer Poesie. Inspiriert von musikalischen Kolleg*innen wie Regina Spektor, Paul Simon und Suzanne Vega, erzählt Miriam wunderschöne, grundmenschliche Geschichten zu ihrem ganz eigenen Klang aus modernem Folk, Pop und Jazz.

    https://www.miriamdonohue.com

    Eintritt: € 10,-/6,- erm.

    Veranstaltung der Konzertreihe unerHÖRT & LIEDERlich, präsentiert von Club Voltaire und Radio Wüste Welle.

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Mixed Music von DJane Kerstin

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

Juli 2019
  • Beginn: 19:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Eindrücke aus Babel

    Chandal Nasser: Eindrücke aus Babel

    Die Gedichte in Eindrücke aus Babel  haben einen alltäglichen Ton, aber mehrere Sprachen mischen im Hintergrund mit: Das Portugiesisch des Herkunftslandes und das Arabisch, Französisch und Katalanisch der Großeltern. Dazu kommen weitere Sprachen: Die der Filme, die der Jahreszeiten, die einer Schreibenden. Die Texte suchen nach der Essenz. Einzeln konzipiert bilden die Gedichte ein Mosaik von Bildern einer südbrasilianischen Kindheit gemischt mit den Erfahrungen, in Deutschland und in der neuen Sprache heimisch zu werden.

    Mit Chandal Nasser spricht Eva Christina Zeller. Die Texte liest Magdalena Flade.

    Chandal Nasser ist 1958 in Süd-Brasi­lien geboren und dort aufge­wachsen. Ihre Mutter­sprache ist Portu­gie­sisch. In dieser Sprache sind von ihr zwei Gedicht­bände erschienen. Seit 24 Jahren lebt sie in Deut­sch­land. Seit 2011 schreibt sie auf Deutsch, vor allem Lyrik. In dieser Sprache sind von ihr zwei Gedichtbände erschienen. Im Mai 2019 erscheint ihr neuestes Buch Eindrücke aus Babel.


    In Kooperation mit der vhs Tübingen, dem Verlag Hans Schiler und dem Club Voltaire e.V.

    Im Rahmen vom Tübinger Bücherfest: www.tuebinger-buecherfest.de

    Eintritt: 7.- für Personen ohne Bücherfest-Bändel

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Mein Staat

    Andrea Mittag: Mein Staat

    Musik: Wolfram Karrer

    Mein Staat ist nicht negativ, eher Futter suchend, von Grenze zu Grenze. Immer jetzt! Als Antwort auf die Frage nach dem schönsten Moment. Ich sage nachdrücklich: In der Mitte findet kein Leben statt. Wie auch der Kampf gegen die Doktortitelwürde der Zukunft in der Textfigur Dr. Morgen: die asthmatische Frau am Strand. Die, die alle Autotüren verriegelte, damit ich nicht hinabfall.
    Dieses außergewöhnliche literarische Debüt besticht mit einer nie gehörten Prosa. Sie überschreitet die Grenzen zur Lyrik und gewinnt eine hypnotische Kraft, die von Wolfram Karrer kongenial auf dem Akkordeon vertieft wird.

    Andrea Mittag, geboren1986 in Zittau, Sachsen. Seit 1991 schrei­bend. 2004–2008 Reisen nach Tabu. 2008: Tübingen, bis heute. 10 Jahre Topf­schlagen an der Univer­sität ebd. Dann Ende akzep­tiert. Bis 2017 aussch­ließ­lich Gedich­ten ­ge­widmet. Veröf­f­ent­li­chungen in Antho­lo­gien und Zeit­schriften. Beschäf­tigt mit dem zu leisen Leben. Weitere Projekte mit Panto­mime, Tieren, soft robotics und anderen Künst­lern geplant. Mein Staat ist ihr erstes Buch.

    In Kooperation mit dem Verlag Hans Schiler und dem Club Voltaire e.V.

    Im Rahmen vom Tübinger Bücherfest: www.tuebinger-buecherfest.de

    Eintritt: 7.- für Personen ohne Bücherfest-Bändel

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 16:00

    Kindertheater im Club Voltaire

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    Kindertheater: Regen ist Leben

    Compagnie du Coq à l’Âne: "Regen ist Leben" - "Sich regen bringt Segen"

    "Regen ist Leben" – ist eine musikalische Miniaturweltreise durch alte Wettersprüche, mit  kurzen eingeflochtenen Zitaten aus  der Folk, Rock, Soul und Popkultur. Grosse Klassiker der Kinderwettersprüche aus Deutschland, Frankreich und England, vielfältiges Instrumentalspiel und eigene Kompositionen laden ein, die Welt in ihren Zusammenhängen lauschend und staunend zu erkunden. Vielsprachig im Spiel aus Klang, Stille, Farben und Licht, verwoben in der Geschichte von Mama Frosch und ihrem Kind, die wacker losziehen und ihre kleine Welt durch den Regen-Segen wieder zum Leben ewrecken.

    Die Musikerin und Erzählerin Eva Hahn verzaubert  kleine und grosse Leute mit dem Riesenregenstab und ihrem Musikmärchen, immer neu geschaffen und gespielt seit dem heissen Sommer 2004.

    Texte und Musik : E. Hahn/ A.Cornuet und Volksgut
    Kostüm : Anna Pietsch
    Szenographie : Catherine Esters

    Dauer: 30 Minuten
    Ab 6 Monaten bis … 199 Jahre !

    Eintritt: Erwachsene 7.-, Kinder 5.-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    4 ½ Jahre Syriza-Regierung in Griechenland: eine Bilanz

    Diskussion mit Prof. Athanasios Marvakis, Thessaloniki

    Am 7. Juli 2019 wird das griechische Parlament neu gewählt. Damit endet möglicherweise die Regierungszeit der linken Syriza-Partei. Ihr Amtsantritt Anfang 2015 war von großer Euphorie und hohen Erwartungen begleitet, auch bei linken Strömungen in Westeuropa. Syriza startete im Widerstand gegen die neoliberalen „Memoranden“ der EU-Troika, schwenkte jedoch bald um und exekutierte strenge Sparprogramme und Privatisierungen. Die Einschätzungen über diese Politik gehen auseinander. Die einen sagen: Angesichts der Kräfteverhältnisse in der EU gab es keine praktikable Alternative. Und immerhin ist es mittlerweile gelungen, die Troika-Programme zu verlassen und eine etwas sozialere Politik umzusetzen. Die anderen sagen: Syriza ist gegenüber Brüssel und Berlin eingeknickt und hat dadurch für eine allgemeine politische Demoralisierung gesorgt. Sie verweisen auf "sozialen Verheerungen" dieser Politik in der griechischen Gesellschaft.

     Am 9. Juli wollen wir gemeinsam mit Athanasios Marvakis eine Bilanz dieser 4 ½ Jahre ziehen und ausloten, wie es nach den Neuwahlen weiter gehen könnte. Themen sind: die Finanzkrise, die Spar- und Privatisierungsprogramme, Migration/Flucht, Nationalismus (Mazedonien-Frage), gesellschaftliche Reformen, das Verhältnis zwischen  Griechenland und EU/Deutschland, griechische Reparationsansprüche gegenüber Deutschland, linke Perspektiven in Griechenland und in Europa.

    Prof. Athanasios Marvakis ist Sozialwissenschaftler an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. Er hat vor 25 Jahren in Tübingen promoviert und hat in den vergangenen Jahren schon mehrfach in Tübingen über die politische Lage in Griechenland gesprochen. Sein Vortrag erfolgt auf Deutsch.

    Veranstalter: Gruppe ZAK³ Tübingen, Deutsch-Griechische Gesellschaft TÜ-RT, Rosa-Luxemburg-Stiftung Ba-Wü,

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Konzert

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    Duo Dakar & Friends - CD Release "Pour Toi!"

    Duo Dakar & Friends

    Duo Dakar, das sind Djiby Diabate und Pape Samori Seck aus dem Senegal. Sie stehen für fein arrangierte, vielseitige und groovig melodiöse Rhythmen. Weltmusik, die Tradition und Moderne vereint. Zum Release ihrer neuen CD „Pour Toi“ bringen sie ihre „Friends“ Mame Balla Diouf und Susanne Frische mit in den Club Voltaire.

    Die Band:

    Djiby Diabaté (Senegal, Dakar):
    Seine eingängigen Melodien und seine Virtuosität am Balafon (afrikanisches Xylophon) faszinieren, gleich, ob traditionell, jazzig oder modern.

    https://www.balafondjibydiabate.com

    Pape Samory Seck (Senegal, Bonn):
    Mit charismatischen Soli, extremer Klarheit und Energie überzeugt sein Djembespiel. Er gilt als einer der gefragtesten Perkussionisten der Afroszene.

    Mame Balla Diouf (Senegal, Amsterdam):
    Mit seinem ausdrucksstarken Gesang gehört der senegalesische Singer/Songwriter zu den bekanntesten Sängern seines Landes.

    Sein einfühlsames Gitarrenspiel und die groovigen Keyboardpattern, gespielt von 

    Susanne Frische (Deutschland, Tübingen) lassen die Gruppe zu einer harmonischen Einheit verschmelzen. 

    Die vier versprechen ein abwechslungsreiches und mitreißendes Programm.

    Videolink

    Veranstaltung auf Facebook

    Eintritt: € 14,-/erm. € 9,-

    Kartenreservierungen per Mail an buero@club-voltaire.net

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    Roter Tresen

    Die Identitären - Rechte Aktivisten mit neuem Anstrich und alten Ideen. Welche Inhalte vertreten sie, welche politische Rolle spielen sie? Und wie können wir uns damit auseinandersetzen?

    Vortrag von Reinhard Neudorfer, VVN-BdA

    Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschist*innen VVN-BdA Tübingen, Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus OTFR Tübingen

     

     

    Ort:

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Comedy und Kabarett

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    Gabriele Busse - Entfällt wegen Krankheit!

    Die Veranstaltung muss wegen Krankheit leider ausfallen!!

    Die Kabarettistin Gabriele Busse ist nicht nur in der veganen Szene ein Geheimtipp, den man nicht verpassen sollte. Sie begeistert ihr Publikum mit Offenheit, Selbstironie und bösartig-liebevollem Humor. Ihr Video „Das bisschen Schlachten“ hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. In ihrem Solo-Programm „Auch der Broccoli hat Gefühle“ wird sie ihre Verzweiflung los - über die Sprüche ihres Umfelds, schmelzende Eisberge und über all jene, die sie für extrem halten, weil sie nicht töten lassen will. 2017 wurde sie für den Prix Pantheon nominiert.

    „Die Power-Veganerin räumte nicht nur gründlich mit Vorurteilen auf, sondern hielt auch den Fleischessern auf amüsante und zum Nachdenken anregende Art den Spiegel vor.“ (Ettenheimer Stadtanzeiger)

    „herrlich selbstironisch“ (Meinerzhagener Zeitung)

    „Eine Bühnenshow sprühend vor bissigen Gags“ (Badische Zeitung)

    „Eine derart frische, freche, in ihrer Offenheit und Selbstironie geradezu umwerfende Kabarettistin haben wir seit Jahren nicht mehr erlebt. Veganes Kabarett und neurotische Comedy in unwiderstehlicher Symbiose.“ (Bonner General-Anzeiger)

    www.gabrielebusse.de

    Eintritt € 12,-/ 8,- ermäßigt

    Kartenreservierungen per Mail an buero@club-voltaire.net

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Jazz Club Events

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    Midsummernight Jazz

    Seit 2007 gibt es ‚Midsummernight Jazz‘,  mehr als zehn Jahre nun haben die Konzerte der Band Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert und sind zu einem festen Termin im Tübinger Veranstaltungskalender geworden.

    Martin Trostel Quartett feat. Markus Harm   -

    "Harm Sounds & More"

    Kompositionen von Markus Harm und Martin Trostel stehen im Mittelpunkt des Programms, ergänzt durch moderne Arrangements von Standards und einige der ‚favorite songs‘ des bestens aufeinander eingespielten Teams an Saxophon und Piano. Markus Harm, einer der ‚Young Lions‘ an seinem Instrument, konzertiert erfolgreich mit seiner eigenen Band und als gefragter Solist.
    Für den passenden drive und das harmonische Fundament für die solistischen Ausflüge von Saxophon und Piano sorgen ‚local hero‘ Axel Kühn an den tiefen Tönen und Felix Schrack an den Drums, angesagter Drummer der jungen Stuttgarter Szene und in der ‚Stuttgart Connection‘ kongenialer Partner von Martin Trostel.
     
    „midsummernight jazz" heißt: ein abwechslungsreiches Programm, Groove und mitreißende Soli!

     

    Markus Harm - alto sax
    Martin Trostel – piano
    Axel Kühn – bass
    Felix Schrack – drums


    Eintritt: 14€

     

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 19:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

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    unerHÖRT & SOMMERlich

    Seit über einem Jahr öffnet die Liederbühne unerHÖRT & LIEDERlich jeweils am letzten Freitag eines Monats im Club Voltaire ihre Pforten. Unter den renommierten Musiker*innen der „Szene“ hat sich dieses Forum deutschlandweit rasch als attraktive Auftrittsmöglichkeit herumgesprochen. Das soll mit einem bunten Sommerevent gefeiert werden. Dazu gibt es einen Liederstrauß, präsentiert von: "Scarface Martin" Burmeister, Hannah Herrlich, Johanna Herdtfelder, Bernd Dahl, Plung, Camping Orchester Karrer/Stoll und Tobias Dellit.

    Eintritt frei

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn:

    Sommerpause

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    Sommerpause

    Wir verabschieden uns in die Sommerpause und wünschen auch Euch einen schönen Urlaub Cool.

    Ab dem 11.09.19 sind wir in alter Frische wieder für Euch da.

    Euer Voltaire-Team

     

    Ort:

     

     

     

September 2019
  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Martin Keller Quintett „à la Recherche de L’Humour dans la Musique“

    Ein modernes Jazzquintett in solch bizarrer Besetzung? Musette, Tango, Klezmer, Jazz oder was?

    Oder was! Das Quintett lässt sich in keine komfortablen Schubladen einsortieren. Zu entdecken ist eine Musik jenseits gängiger Kategorien – und die Antwort auf Frank Zappas stets aktuelle Frage: „Does humor belong in music?“ Die Kompositionen schaffen Stimmungen und eröffnen Räume für Improvisationen. Besonderen Reiz bieten Einspielungen „tierischer“ Texte von Paul Scheerbart (1863-1915). Die abwechslungsreiche und humorvolle Präsentation gestattet dem Zuhörer einen eleganten Zugang zur Jazzmusik der Gegenwart. And a Smile! Der musikalische Hintergrund der Band spannt einen irren Bogen von Klassik bis zu Zbigniew Seifert (Flo), Duke Ellington bis Albert Ayler (Martin), vom Kinderlied bis zur experimentellen Folklore (Tobias), vom Bossa zu elektronischen Sounds (Kurt), von Art Blakey bis zur zeitgenössischen E-Musik (Hans). Dieser weitgefächerte Background ermöglicht es der Band, sich in einem breiten stilistischen Spektrum souverän und kreativ zu bewegen.

    Florian Vogel (vl)
    Martin Keller (sax, bcl, cl)
    Tobias Escher (acc)
    Kurt Holzkämper (b)
    Hans Fickelscher (dr, perc)

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Konzert

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    Treat Me Like A Dog & Feelin' Good Blues Band

    TREAT ME LIKE A DOG - Blues der 40er und 50er Jahre

    Ist Blues nothing but the Blues oder einfach nur Musik? Jeder kann ihn haben aber nicht jeder kann ihn spielen! Scheinbar die einfachste Akkordfolge der Welt und doch eine Welt voller Musik.

    Hier kommen nicht nur Größen wie Muddy Waters und Big Mama Thornton zu Wort. Asie Payton und Hound Dog Taylor treffen auf Arthur Cruddup und Charley Patton. Ain’t nothing but a Hound Dog trifft auf Sitting on top of the World. 

    Unterstützt von der Tübinger Country Blues Legende Wolf Abromeit am Bass,  dem Kabarettisten und SchwabenBlues-Sachverständigen Christof Altmann an der Mundharmonika und Jochen Warth an der Mundharmonika, machen sich Benny Stolz am Schlagzeug und Harry Bechtle an der Gitarre auf die Suche nach dem Blues und finden Musik.

    Benny Stolz, Drums (The Renderings, Louisianna Funky Butts)
    Wolf Abromeit, Bass, Voc (Retired Soon, Country Blues Project)
    Christof Altmann, Harp, Piano, Voc (Dr Blues isch mei Hemmad)
    Jochen Warth, Harp (T-Bone-Bluesband)
    Harry Bechtle, Gitarre, Voc (Madisonbelles, d.b.harry & tcoh)

     

     

    FEELIN ' GOOD BLUES BAND

     

    In der Feelin' Good Blues Band haben sich 2 Bluesmusiker und 2 Jazzmusiker gefunden, die eine gemeinsame Vorliebe für swingenden Rhythm and Blues verbindet. Dabei geht es der Band weniger darum die klassischen Vorbilder originalgetreu zu kopieren als vielmehr die einzelnen Songs in einem eigenen persönlichen Stil zu interpretieren.

     

    Musikalisch im Blues verwurzelt, beziehen die Musiker aber auch modernere Einflüsse und Elemente anderer Stilrichtungen mit in ihr Spiel ein. 2017 veröffentlichte die Band ihr erstes Studio Album „Perfect Day for Feelin' Blue“. Im Magazin Bluesnews erhielt die CD von Thomas Ritter eine sehr positive Kritik. Die Eigenkompositionen des neuen Albums und die Auswahl klassischer Blues Songs ergänzen einander auf besondere Weise. Mit einem abwechslungsreichen Repertoire, großer Spielfreude und einer guten Portion Humor gelingt es der Feelin' Good Blues Band immer wieder das Publikum bestens zu unterhalten.

     

    Martin Kade – Stromgitarre und Gesang
    Stefan „Mad Piano“ Zenner – Klavier
    Nick Deeg – E- und Kontrabass
    Hans Madlinger – Schlagzeug

     

    www.feelin-good-blues.de

     

     

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Jazzclub Jam Session – mit Felipe Silveira & Lukas Pfeil

    Der brasilianische Pianist Felipe Silveira und Saxophonist Lukas Pfeil lernten sich 2016 auf einer Session des Jazzclubs Tübingen kennen. Seither pflegen sie eine enge Freundschaft und eine produktive musikalische Zusammenarbeit zwischen Campinas und Stuttgart. 2018 und 2019 tourten sie gemeinsam in der Region um São Paulo. Nun ist Silveira zu Gast in Deutschland und die beiden Musiker kehren zurück in den Jazzclub, wo alles begann. Nach einem Set ist Jam Session.

    Eintritt frei!

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Kleinkunst

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    Revital Herzog: Der Wunderrabbi, der den Toten mit Wodka weckte

    Mit „Der Wunderrabbi, der den Toten mit Wodka weckte" bietet Revital Herzog ein amüsantes jüdisches Programm: Klezmermelodien und Balkantänze umrahmen heitere Erzählungen und Witze. Traditionelle Chassidische Märchen über den Baal-Shem-Tov (Z. B.: "Und der große Rabbi weigerte sich, die Synagoge zu besuchen"). Jüdische Anekdoten und Geschichten vom Aberglauben aus dem orientalischen Judentum. Dazu Jugenderinnerungen vom Leben in Israel. Eine kleine Kultur-Reise.

    Eintritt: € 15,-/ erm. € 12,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Politik und Gesellschaft

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    "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"

    Filme über Migration in der Interkulturellen Woche 2019

    Karl Valentins Aphorismus „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ kann man als Leitmotiv verstehen für die Erfahrungen sowohl der Migrant/-innen in den Filmen als auch jener Personen, die ihnen unter den unterschiedlichsten Umständen begegnen – sei es offen und freundlich, sei es abweisend und feindlich. Migration hat viele Gesichter. Deshalb beleuchten die Filme, die an dem Abend gezeigt werden, verschiedenartigste Aspekte von Ein- und Auswanderung. Sie setzen sich sowohl inhaltlich wie auch filmästhetisch mit einer großen Bandbreite an Erfahrungen von Fremdheit und Vertrautheit auseinander.

    Eintritt frei

    Eine Kooperation von Club Voltaire und vhs Tübingen

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    Jazz Club Events

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    Nina Reiter & Phraim

    Der Name der Band Band Phraim (sprich: „frame“), 2016 gegründet, ist Programm: Hier werden Rahmen gesprengt. Phraim versteht sich als Kollektiv im dehnbaren Bereich des Modern Jazz. Alle vier Bandmitglieder komponieren und arrangieren Stücke, die trotz ihrer Vielseitigkeit ein homogenes Ganzes ergeben. Einfachheit und Komplexität, Improvisation und Planung, Stimme und Instrument, Text und Vokalise – einige jener Gegensätze, denen die Band voller Freude begegnet, sie vereint und gegeneinander ausspielt. So findet sich eine in ihrer Schlichtheit berührende Ballade genauso im Programm wie eine rockig anmutende Komposition, das Cover einer bekannten Deutschpop-Band oder die Vertonung eines altenglischen Dichters. Mutig, dabei immer geschmackvoll, überwindet das Quartett gemeinsam Grenzen, bricht Parallelen auf und sticht so aus der Masse hervor. Vier eigenständige Charaktere, die auf eine lange gemeinsame Geschichte zurückblicken, Farbe bekennen und den eigenen Rahmen gerne neu definieren.

    Nina Reiter (voc)
    Stephan Plecher (p)
    Marc Mezgolits (bg)
    Peter Primus Frosch (dr)

    Eintritt: 12 €, Schüler/Studenten: 5 €

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:00

    Literatur im Club - Dialoge der Kulturen

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    Die Welt unter meinen Zehen

    Zwölf Geschichten aus 100 Jahren

    Buchvorstellung mit der Autorin Ditha Brickwell

    Neuerscheinung Herbst 2019, DRAVA Verlag

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 20:30

    unerHÖRT & LIEDERlich

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    Manfred Maurenbrecher

    Mit seinem Programm "Das Recht auf Vergessenwerden" kommt Manfred Maurenbrecher in den Club Voltaire!

    Schräge Stories, wilde Hymnen. Eine Art moderner Heimatabend. Klavier, Stimme und etwas Licht.

    »Das Recht auf Vergessen-Werden. Neuestes aus den Sperrzonen des Alltags« ist ein Abend über Werden und Vergehen, Neuestes und Uraltes, aus den Augen des Lichtenbergers, der mit seiner Enkelin in einer Zweiraumwohnung lebte – 18 Jahre deutsch-deutsche Weltgeschichte ziehen an uns vorbei, Hooligans und Reichsbürger krakeelen dazwischen, zarte Herbstzeitlose blühen und am Ende singen wir alle die Hymne »Solche Leute brauchen Heimat.«

    Ein bewegter Abend, vor allem für die Lachmuskeln.

    Veranstaltung der Konzertreihe  UnerHÖRT & LIEDERlich, präsentiert vom Club Voltaire und dem Radio Wüste Welle.

    Einlass: 20:00 Uhr
    Beginn:  20:30 Uhr

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 21:00

    Party

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    TanzNacht - Der Club tanzt!

    Wie immer am letzten Samstag des Monats tanzt der Club

    Dieses Mal zu Soul, Funk, Electronic mit DJ Loff

    Eintritt: € 6,-

     

    Ort: Club Voltaire

     

     

     

  • Beginn: 15:00

    Kindertheater im Club Voltaire

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    Mit »Radschi« ins Zauberland! - Lustige Zaubereien für groß und klein

    Tücher werden verknotet, Knoten verschwinden, tauchen wieder auf, Karten bekommen andere Werte, ein zerschnittenes Seil ist plötzlich wieder riesenlang. Diese und viele andere Zauberkunststücke hat Sprechzauberer »Radschi« in seinem Zauberkasten, wenn er seinen Auftritt hat.

    So wachsam das Publikum das Geschehen auch verfolgt,
    so wenig vermag es, seine Tricks zu entlarven. Wortwitz, Selbstironie und Pointentreffer, das beherrscht „Radschi". Die Kinder bezieht er in sein Spiel mit ein. Sie quittieren es mit fröhlichem Klatschen.
    Auch diesmal hat »Radschi« für die kleinen Magie-Fans ein Programm auf die Beine gestellt, das für Spaß, Spannung und Unterhaltung am laufenden Band sorgen wird.
    Ohne Assistenten kann »Radschi« freilich nicht arbeiten - ob sich in dem Publikum wohl ein »Zauberlehrling« finden wird?

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche - Eintritt frei

     

     

    Ort: Club Voltaire